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Zimbabwe 2014

14.2.

Heute läuft es eigentlich ab wie immer. Mittags werden die Kinder geholt und dann geht es auf die Autobahn, diesmal Richtung Frankfurt, geflogen wird mit dem A380 der Lufthansa ab Frankfurt. Wir sind diesmal zu 6. Unsere Freunde Anita und Tilo sind mit von der Partie. Bis Frankfurt gibt es keine Probleme. Wir versuchen den Self Check-In. Nach einigen Versuchen haben wir auch für jeden eine Bordkarte, für manche auch mehrere ?? Dann folgt der Self – Drop - Off des Gepäcks. Unsere große Tasche wird als Sperrgepäck deklariert und muss extra, aber es ist kein Betrieb. Bei Tilo klappt das erstmal besser, nur bleibt der 2. Koffer auf dem Laufband stehen und es gibt auch keine Quittung. Alle sind ratlos aber nach 10 Minuten wird dieser Koffer dann doch manuell eingecheckt. Ist schon lustig, wird noch eine Weile dauern, bis das alles mal funktioniert. Die 2 Stunden gehen schnell und der Flug geht etwas später raus. Der Flug ist Ereignislos, nur Annett hat mit ihrem rabiatem Hintermann etwas zu kämpfen. Der will undbedingt den Stuhl mit Gewält hochstellen (ihren) und etwas zeitiger landen wir um 9:30 Uhr in JNB.

15.2.

Ziemlich schnell sind wir aus dem Flugzeug raus und kommen sehr gut zur Einwanderung. Auch unser Gepäck kommt ziemlich schnell und so sind wir in 50 Minuten raus, das war Rekord. Der Abholdienst ist auch da und wir sind pünktlich zur Autoabholung bei Bushtrackers. Dort ist eigentlich alles fertig und nun müssen wir nur noch einkaufen. Ein Spar ist um die Ecke aber wir brauchen doch eine ganze Weile, bis alles zusammen ist. So kommen wir gegen 14: 00 Uhr los. Die Strecke bis Vaalwater kennen wir ja, ist bis auf einen Policecheckpoint auch ohne Ereignisse, zieht sich halt etwas hin. Gegen 18:00 Uhr sind wir auf der Game Farm, Anita und Tilo gönnen sich ein Chalet, wir ziehen auf das Campsite, einen Kilometer weiter. Das ist ganz Ok. Es gibt auch einige Grasfresser, wie Giraffen etc. Bis zum Dunkelwerden bleibt nicht mehr viel Zeit. Wir bauen alles auf, packen um und grillen noch etwas. Ich feuere den donkie an, zum Duschen und dann ist es auch schon 21:00 Uhr und alle fallen ins Bett. Man hört die nahe Strasse, sonnst leuchtet der Mond - es ist eine schöne Nacht, im Busch.




16.2.

Wir hatten geplant, um 8:00 Uhr loszufahren. Das wird ein langer Tag. Halb 6 wird es hell und bis wir alles fertig haben und Frühstück gegessen haben ist dann auch 8. Wir fahren los und bis zur Grenze ist es nicht lange. Die Grenze geht auch recht schnell und wir erreichen Palapaye kurz nach. dem Mittag. Bis Francistown ist es nur eine eintönige Strecke und so dauert es nur bis 15:00 Uhr. Wir liegen im Plan. Beide Autos werden vollgetankt und wir fahren die 40 KM zu dem kleinen Grenzübergang Mophengs südlich von Francistown. Quer durch das kleine Dorf fahren wir kleine Wege zur Grenze. Dort will man uns die Autos nicht nach ZIM mitnehmen lassen und erzählt was von einer Police Clearance, das wir das Auto mitnehmen dürfen. Wir rufen Heather an und sie klärt das mit dem Genzbeamten. Nach einiger Diskussion lässt er uns fahren. Auf der ZIM Seite geht es schnell und wir werden freundlich abgefertigt. Extrakosten haben wir keine und so sind wir um 6 fertig und langsam wird es dunkel. Wir fahren auf die kleine Lehmstasse nach Norden. Tilo nimmt noch einen jungen Mann mit, der nach Plumtree will. Nur die letzten 50 Km sind geteert. Der Rest ist in ziemlich schlechtem Zustand mit vielen Löchern und Schlammdurchfahrten. Überall sind Leute und Tiere in der Dunkelheit unterwegs. Auf der A7 geht es ziemlich schnell, die ist gut ausgebaut und mit Reflektoren ausgestattet. In Figtree nehmen wir die Abkürzung nach Osten und fahren noch 20 KM durch den Wald. Das Gate der Big Cave Lodge ist geschlossen aber bis zum Campsite ist es möglich. Der Attendant ist schon im Bett, es ist kurz nach 21:00 Uhr. Wir wecken ihn auf und er schaltet uns das Licht an und wir bauen die Zelte auf und kochen noch eine Suppe, die Kindern Nudeln mit Tomaten. Kurz vor Mitternacht fallen wir alle in die Betten.

17.2.




Es ist ein schönes Campsite. Natürlich waren wir allein. Früh gibt es erst mal ein ordentliches Frühstück und dann machen wir uns auf den Weg nach Karoi. An einem Roadblock wird erst mal der Feuerlöscher kontrolliert. Bulawayo umfahren wir auf dem Außenring und die Strecke nach Gweru ist gut zu fahren. Es ist ziemlich frisch und es regnet immer mal wieder stark. Das Land ist sehr grün und überall sind Leute unterwegs. In Gweru biegen wir nach Norden ab und fahren die Abkürzung bis Chinhoi.











Das sind 80 Km, die aber landschaftlich sehr schön sind. Immer mal wieder müssen USD 1 für die Strasse bezahlt werden. Dafür sind aber die Strassen im afrikanischen Maßstab sehr gut. Kurz darauf übersehe achte ich nicht auf die Geschwindigkeit und schwupp sind wir jeweils USD 20 los – 98/96 km/h in der 80er Zone. Na ja, ist nicht so schlimm. Der LKW Verkehr hält sich in Grenzen und so sind wir gegen 6 in Karoi. Wir fahren zum Spring Fever Restaurant und fragen nach Camping. Für USD 5 pro Person dürfen wir. Es ist etwas laut aber schon OK, Es gibt auch eine Toilette und eine Lappa unter der wir kochen, als wieder ein Schauer niedergeht.Regnen sollte es auch in der Nacht noch einmal recht stark. Der Generator dröhnt und die Laster sausen vorbei. Außer Anita können alle gut schlafen.


18.2.

Heute geht es nach Mana. Gegen 8 kommen wir los. Wir gehen noch zum TJM und kaufen ein paar Eier, Hühnchen und Brot für USD 42. Wir tanken noch einmal voll – jeder für ca 100 USD.


Dann nehmen wir die letzten 150 km in Angriff. Die Fahrt ist OK. Laster sind nicht so viele unterwegs und man kann sie einigermaßen gut überholen.



In Morongora checken wir für die 4 Tage ein und fahren das Escapement herunter. Diesmal ist alles grün. Ein wirklich schöner Anblick.



Wir passieren das 1 Gate und fahren die 35 Km bis zum 2. Gate.



Der Fluss ist diesmal voll und fließt ganz schön stark. Wieder tragen wir uns in das Buch ein und machen uns auf den Weg, die letzten 45 km zum Rangers Office.






Alles ist stark bewachsen. Wir packen etwas Holz ein. Es gibt viele Wasserdurchfahrten aber nur leichter Schlamm. Eine Schlange verspeist gerade einen Frosch auf der Strasse- mittags sind wir in Nyamepi und checken ein. 3 Tage kosten uns in der ersten Reihe USD 630. Wir suchen uns Camp Nr. 9 und haben die ersten Elephanten im Camp. Es sind auch Paviane und Meerkatzen unterwegs. Von den exklusiven Camps rät man uns ab, denn wenn es wieder regnet, kann es sein, dass man abgeschnitten wird. Dass dies wirklich so ist, werden wir noch sehen.





Wir richten uns erst mal ein und machen Mittagspause. Noch 2 andere Camps sind belegt. Dann machen wir jeweils einen Gamedrive. Wir fahren Richtung Mucheni Campsites. Es ist schon alles sehr grün. Sehr viele Elefanten säumen den Weg. Sie haben eine ganze Reihe von Babys. Kleinere Schlammlöcher sind immer mal im Weg, aber entweder gib es Umfahrungen oder man kann durchfahren. Überall sind Tiere, das ist wirklich sehr schön mit dem Grün. Mucheni wollen wir nicht versuchen, da beginnt der Weg mit einer langen Schlammpassage. Wir drehen wieder um und fahren noch ein Stück die Verbindung nach Norden aber auch dort ist schwarzer Schlamm. Wir fahren wieder zurück zum Camp und schauen uns unterwegs noch einmal die ganzen Tiere an. Im Camp gibt es einen ruhigen Abend mit gegrilltem Kudu und Roibook.









19.2. Die Nacht war relativ ruhig, nur die Hippos haben laut gemacht. Heute haben wir einen ganzen Tag für Mana Pools.





Früh fahren wir nach einem ausgiebigen Frühstück Richtung Flussabwärts. Es geht nicht sehr weit, dann stecke ich im Schlamm fest. Wir müssen das einzige Mal die Gurte zum Einsatz bringen. Das geht aber relativ gut. Weiter in den Osten kommen wir nicht, obwohl wir alle Wege ausprobieren. Immer ist eine größere Schlammpassage im Weg. Wir versuchen die obere Strasse in den Westen und dort geht es ganz gut. Tiere sind außer Pflanzenfressern nicht viele zu sehen. Aber die Landschaft ist wirklich einmalig.








Nach einem kurzem Zischenstopp im Camp fahren wir nachmittags noch einmal unsere Strecke am Fluss Richtung Westen. Diesmal sind sehr viele Elefanten mit ihren Jungen beim Fressen unterwegs. Sie sind ganz schön nervös und kurz hinter Mucheni versperren uns zwei den Weg. Nach einer Weile lassen sie keinen Zweifel daran, dass wir hier nicht weiter können.








Da es auch schon relativ spät ist, drehen wir um und fahren zurück. Auf der Höhe des BBC Camps ist wieder eine junger Elefant als Strassensperre abgestellt. Er kreuzt die Beine und spielt auf cool. Als ich vorbeifahre, wird er agressiv. Tilo kommt nicht mehr vorbei und muss warten. Erst nach einer ganzen Weile kommt er auch vorbei.







Im Camp geht ein schöner Tag zu Ende. Wir sind heute ganz allein, also haben wir den ganzen Tag exklusiv den Park gebucht. Wir haben viele Tiere gesehen. Elefanten bis zum Abwinken und Springböcke, Impalas, Büffel, Wasserböcke und Hippos.















Diese begrüßen uns auch im Camp wieder. Dort kochen wir alle zusammen einen Eintopf und ein weiteres Brot wird gebacken. Wir sitzen noch eine Weile am Feuer und lassen die Geräusche des Busches auf uns wirken. Der Mond taucht alles in helles Licht. Nachts grassen wieder die Hippos und die Campelefanten.








20.2. Heute ist der letzte Tag in Mana. Die Zeit vergeht immer so schnell. Man könnte hier Wochen verbringen. Wir lassen es uns mit Eiern uns Speck gut gehen und begeben uns noch mal auf den Weg nach Westen. Heute früh sind nicht so viele Elefanten unterwegs.














Wir kommen gut voran und müssen dann nur einen Fluss überqueren, das klappt auch ganz gut. Wir fahren bis zum letzten exklusiven Camp und machen ein Piknik.




Auf der zambischen Seite kann man überall die Lodges sehen. Da es zugezogen ist, drehen wir um und machen uns auf den Rückeweg. Einige Streckenteile könnten beim Regen echt kompliziert werden. Es war eine schöne Tour. Elefanten gab es en masse und heute waren die auch etwas entspannter. Von Ferne sehen wir noch Büffel und Huftiere gibt es sowieso überall.









Es regnet nicht und wir können noch angeln. Nach einigen Versuchen findet sich auch die richtige Köder - Haken Kombination. Jetzt beißen sie wie verrückt und es ist nur schwer, die Fische die 4 Meter hohe Böschung hoch zuziehen, ohne die Angelsehne zu verwirren. Es klappern schon 4 verschiedene Fische in der Schüssel, als ein großer Wels anbeißt. Wir lassen ihn erst mal etwas liegen. An der Schnur wollen wir ihn nicht hochziehen, also basteln wir aus den Abschleppseilen ein Klettertau und Tilo klettern zum Fluss runter, um ihn zu holen. Das klappt ganz gut. Oben wird er erst mal umgebracht und mit scharfen Messern der Panzer des Kopfes durchbrochen.



Dann beschließen wir, den Wels fertig zu machen aber dann in den Gefrierkühlschrank zu packen. Wir haben von Beginn an eine Box auf einige Grad unter 0 gestellt und nur eine zum leicht Kühlen. Dadurch können wir das Fleisch und ähnliche Sachen länger halten. Das klappt ganz gut. Zwischendrin kommt ein kleiner Regenschauer, aber nichts Schlimmes. Abends fangen die Löwen an zu brüllen und die Campimpalas werden unruhig. Als wir ein paar gelbe Augen in der Ferne entdecken packen wir schnell zusammen und alle verschwinden in die Zelte. Es stellt sich heraus, dass es nur eine Hyäne war aber die kann man jetzt ganz gut beobachten. Gute Nacht.



21.2. Heute müssen wir leider den Park verlassen. Wir sind immer noch allein auf dem Campsite und haben seit Tagen keine Touristen mehr gesehen. In Ruhe gibt es Frühstück aber wir versuchen um 8 Uhr loszukommen. Der Tag wird lang. Ziel ist die Fahrt bis zum Chizarira National Park. Dazwischen ist nicht viel touristisch Erschlossenes. Der Matusadona fällt aufgrund weggespülter Anfahrten aus. Die Rückfahrt aus dem Park ist noch mit einem Highlite gespickt. Auf der Strasse liegt ein Leopard, der aber sofort in den Busch springt.


Dort kann man ihn nicht mehr wirklich gut sehen. Hätten wir viel Zeit und gewartet, wäre er vielleicht wieder herausgekommen, aber man kann nicht alles haben. Die 70 km sind sonst locker zu fahren. Wir checken aus und fahren das Escarpment wieder hinauf. Der Truckverkehr hält sich in Grenzen und wir kommen gut vorwärts. Nach dem Abzweig nach Westen ist die Strasse noch ein ganzes Stück Asphaltiert aber dann wird es immer schlimmer. Sonst ist die Strecke super. Überall sind Menschen unterwegs, die Kinder kommen zurück von der Schule, auf den Feldern wächst der Mais, alles ist unendlich grün. Die Strasse schlängelt sich die Berge hoch und runter, zwischendrin überholen wir das Bierauto, das wohl überall schon erwartet wird – für die nächsten 150 km sehen wir überall das Leergut draußen stehen. Wir kaufen noch ein paar Früchte ein, sonst heisst es nur fahren, fahren, fahren. Der Senyati River ist diesmal voll und braun vom Regenwasser. Die Strasse hat tiefe Löcher von den Regengüssen und insbesondere die Steigungen sind mit Vorsicht zu genießen. Wir kommen gut voran, aber die Distanz zieht sich ganz schön und bei 30 bis 40 km/h Durchschnitt dauert es doch etwas länger.












Immer wieder müssen wir langsamer fahren, da Leute auf der Strasse sind. Wohin die alle laufen verstehen wir nicht wirklich. Als wir endlich zum Chizarira abzweigen ist es schon dunkel. Am gate lässt man uns noch ein und wir arbeiten uns eine Stunde in stockdunkler Nacht über Felsenstufen, durch über 2 Meter hohes Gras und riesige Steine hoch zum Mucheni Gorge Campsite. Die Gorge kann man nur erahnen. Nach einem Nachtbier ist dieser lange Tag zu ende.


Das hat er sich wirklich verdient.

22.2.

Im Vergleich zu den vorhergehenden Tagen war es relativ kühl. Wir machen in Ruhe Frühstück. Der Ausblick in die Gorge ist wirklich toll. Gegenüber kann man die Zickzack Wege der Elefanten sehen, wenn Sie heruntersteigen, um im Fluss zu trinken. Leider sind keine da, aber Elefanten hatten wir ja schon ausreichend.





Bis zum Mucheni View Camp ist es nicht weit. Der Blick ist wirklich toll. Leider ist es etwas diesig.



Nach einem Fotostopp fahren wir herunter zum Hauptquartier und bezahlen unsere zwei Übernachtungen. Das ist mit USD 350 für zwei Tage schon ganz schön happig. Wir füllen Wasser auf und beschließen zur Mabola Plattform zu fahren. Das ist eigentlich nicht wirklich weit aber die Fahrt hat eher was von einem Trialabenteuer. Das Grass ist weit über 2 Meter hoch und man sieht den Track kaum.




Der Track nach Mabola ist nicht befahrbar, da ist das Wasser runtergelaufen und die Ausspülungen sind teilweise bis 50 cm tief. Man könnte das machen, aber da benötigten die 2 km wahrscheinlich 2 Stunden und dann das ganze wieder zurück. Das war für unsere 2 Tage zu viel. Wir fahren etwas zurück und nehmen den Weg zu den Kaswiswi Camps. Der ist wenigstens zu sehen. Eigentlich wollen wir zum Camp No 2 aber die Strasse ist blockiert durch die Parkmaschine, die gerade versucht den kleinen Creek an der No 1 zu durchqueren, also bleiben wir dort.





Es ist dichter Busch und es gibt entgegen allen Aussagen zwar ein Waschhaus mit Duschen und Spültoiletten aber der Tank ist leer, also auch kein Wasser. Wasser ist wirklich genug vorhanden, es scheint sich nur niemand zu finden, der den Tank füllt. Manchmal ist es schon ein Grauen, man könnte ein Lösung bauen, die den Tank einfach durch Schwerkraft füllen würde. Da kommt wieder der Ossi durch. Das wurde aber nicht gemacht und wahrscheinlich ist die Pumpe kaputt, der Kraftstoff alle oder es interessiert einfach keinen. Kann man für USD 25 pP für Camping auch nicht verlangen. Man beachte, dass der Tank in Schlauchlänge von 2 wasserführenden Flüssen steht. Ausserdem, zumindest an diesem Tag, hätte auch das Auffangen des Regenwassers genügt …. . Wir machen es uns in der Lappa bequem und jeder geht seinen Gedanken nach. Im Fluss sind Elefantenspuren und abends hören wir die Löwen. Kartoffeln und der Wels aus dem Zambesi werden gegrillt, der schmeckt wirklich ausgezeichnet. Ein erholsamer Tag geht zu Ende und es ist schon schön, wenn man sich neben der trockenen Spültoilette mit dem Spaten bewaffnen muss… . Trotz dessen, ein schöner Platz Gute Nacht

23.2.

Frühstück fällt heute aus, das machen wir später. Bis Vic Falls ist es nicht so weit. Der Weg vom Escarpment zurück zur Strasse erscheint bei Sonnenlicht gar nicht so schlimm, wie bei der Herfahrt.



Am Eingang im Buch füllen die Besucher für dieses Jahr gerade eine halbe Seite. Hierher kommen wir gern noch mal mit mehr Zeit, es sei denn Camping wird noch teurer. Schnell sind wir an der Kreuzung zur Strasse nach Binga. Hier ist kurzes Frühstück und nun hat uns auch der Asphalt wieder. Dieser Weg ist wirklich schön. Es geht durch viele Dörfer, überall sind Menschen bei ihrer täglichen Arbeit. Unterwegs helfen wir noch bei einer Radpanne am Eselskarren wofür wir alle heilig gesprochen werden … . Macht Spaß!










Am frühen Nachmittag sind wir in Vic Falls – uhh, überall Touristen. Wir fahren zum Parkplatz für die Fälle und starten die Besichtigung. Der Wind ist günstig und für die ersten zwei Drittel kann man die Fälle gut sehen, danach wird’s sehr nass. Trotzdem ist es immer wieder schön, die Fälle zu besuchen.








Danach begeben wir uns ins River Camp und lassen den Nachmittag/Abend in Ruhe ausklingen. Die Autos werden mal aufgeräumt und eine warme Dusche tut auch mal gut. Wir sind die Einzigen und man schickt extra guards um uns zu beschützen ;-). Dieses Camp ist sehr ruhig, wenn man mal von der Helikopterrumfliegerei mal absieht. Morgen wollen wir noch etwas Tourishopping machen. Die Jungs waren heute schon ziemlich nervig.

24.2.

Es war eine ruhige Nacht. Nach dem Frühstück geht’s auf in den Kampf mit den Souvenierhändlern. Nach einer Stunde haben einige Holztiere den Besitzer gewechselt. Wir bummeln noch etwas durch die Stadt. Es ist nicht viel los. Nebensaison eben. Die Kinder bekommen noch etwas Hühnchen vom fast food und dann machen wir uns auf den Weg zurück. Bis Elephant Sands wollen wir kommen. Das ist nicht weit. Wir fahren wieder das Stück nach Süden und biegen dann auf die Gravelstrasse nach Pandamatenga ab. Hier ist alles auch schön grün und die Strasse ist in einem akzeptablen Zustand.



Zwischendrin kommt uns der Polizeidefender mit 25 Leuten auf der Ladefläche entgegen. Um 15:30 Uhr sind wir an der Grenze. Wir stellen fest, dass die nur bis 16:00 Uhr offen haben. Alle sind freundlich und es werden wieder alle möglichen Dinge abgeschrieben. Das war eine tolle Zeit in ZIM. Auf der BW Seite geht es schnell, die wollen in den Feierabend. Die Kontrolle der FZG ist entsprechend kurz. Der Mann freute sich schon über einen schmutzigen Beutel voll Fleisch – leider waren da nur die Spieltiere von den Kindern drin. Damit hatten alle ihren Spass und die Untersuchung war beendet. Durch eine Horde Schulkinder fahren wir bis zur Tankstelle. Nachdem wir aufgetankt haben, fahre ich schon in den Dorfladen, um noch etwas Cola nachzukaufen und wir warten auf Tilo und Anita. Die kommen nicht und funken durch, dass der Strom ausgefallen ist. Nach 15 Minuten haben die an der Tankstelle das Aggregat zum Laufen bekommen und das Tanken kann weiter gehen. Der Rest verläuft unspektakulär. Die Strasse Richtung Süden ist jetzt fertig und mit 120 km/h brausen wir bis zum Camp.


Dort starten wir einen geruhsamen Abend, bis das Gewitter anfängt und alle fluchtartig ins Zelt hüpfen. Später hört es auf und man kann die Elefanten am Wasserloch beim Spielen beobachten – die kommen ganz schon nah.

25.2.

Langsam fahren wir zurück. Zeit haben wir heute genug. Das Wetter hat sich auch wieder eingekriegt. Nach einem geruhsamen Frühstück, ohne die Kinder, die lieber baden waren und dann ohne Essen leben mussten … , machen wir uns auf den Weg nach Gweta. In Nata gibt es nur einen kurzen Stop und kurz nach dem Mittag sind wir in Gweta in der Lodge. Tilo und Anita fahren zu Green’s und Chapman’s baobas und wir bleiben im Camp. Die Kinder baden den ganzen Nachmittag im Pool. So ein ruhiger Tag ist auch mal was Schönes. Abends haben wir noch schönes Rinderfilet zum grillen, das ist richtig gut. Durch die Lage im Ort, wir die Nacht etwas geräuschvoll. Irgendeinem Esel scheint immer jemand am „Ohr“ zu ziehen.

26.2.

Heute haben wir das Frühstück mit gewählt –für BWP 250 für 6 Leute kann man nicht so viel erwarten. Später essen wir noch mehr… . Relativ zeitig kommen wir los. Heute steht die Streck bis zur Khama Rhino Sanctuary auf dem Plan. Eine lange, relativ langweilige Strecke quer durch’s Land. Zuerst sehen wir noch einige – klar Elefanten – hatten wir auch noch nicht, die zwischen Nxai und Magkadigadi hin und her wechseln. Außerdem lockert eine kleine Schildkröte die Fahrt auf.


Einen kurzen Einkaufsstopp gibt’s in Letlhakane beim Spaar und gegen 15:00 Uhr sind wir am Ziel. Wir checken ein und gehen sofort auf unsere Game drives. Dabei sehen wir alle Verdächtigen, die das Reserve so zu bieten hat. Alle sind ziemlich zutraulich.












Kurz vor dem Dunkelwerden treffen wir uns im Camp. Pool für die Kinder ist heute nicht. Es ist auch bedeckt und nicht so warm. Am Feuer lassen wir den Tag ausklingen.

27.2.

Die Strecke heute ist kurz. Es soll nur bis zum Limpopo gehen. Deshalb können wir früh eine Shoppingpause in Serowe einlegen, wobei, so viel gibt es jetzt nicht. Am frühen Nachmittag sind wir im African Ranches Camp, reinigen die Autos und packen alles fertig für die morgige Abreise. Das macht immer keinen Spass, aber nützt ja nichts. Die Taschen auf unter 23KG zu halten, ist auch nicht so einfach. Aber wir haben ja genug Zeit. Es gibt zum Abschluss noch mal viel Nudeln mit handgemachter Tomatensoße zum Abendbrot und wir lassen den Abend am Feuer ausklingen. Die Kinder bringen dann einige Bewohner der Toilettenräume an und so müssen auch der Gecko und eine Eidechse eine genauere Betrachtung über sich ergehen lassen.

28.2.

Heute ist wieder so ein Fahrtag. Die Grenze geht schnell. Dann immer die 11 gerade aus, quer durch Polokwane und dann immer die 1. Das dauert halt. In Johburg sind wir wieder mitten im Freitagnachmittagsverkehr, so dass einkaufen mangels Zeit wieder mal flach fallen muss, schade. Punkt 16 Uhr geben wir die Fahrzeuge ab, die wieder klaglos ihren Dienst verrichtet haben. Im Formel-1 Stil werden wir zurück zum Flugplatz gebracht, so dass am Ende 2,5 Stunden bis zum Abflug um 19:40 bleiben. Das reicht grad noch für ein paar Karten und die letzten Souvenirs. –

Eine schöne Reise, nur viel zu kurz und eine Etappen müssten zeittechnisch etwas optimiert werden ;-)) – Danke an alle, die mit waren, da gab es keine Probleme.

29.2.

Der Flug, die Ankunft und Rückfahrt gestalten sich unspektakulär, wenn man von dem ungenießbaren Frühstück im A380 und den arktischen Temperaturen in der „Berlin“ während des Fluges einmal absieht. Auf mehrfache Klagen der Passagiere über die Kälte ändern daran nichts – vielleicht liegt’s auch an dem speziellen Flugzeug.

Fazit:

Zimbabwe in der Regenzeit ist unproblematisch. Der Regen hält sich in Grenzen und man wird mit langen Tagen belohnt. Auf die Tiersichtungen hat das ganze nur bedingt Einfluss und dafür gibt es die wunderbar grüne Landschaft und extrem wenig, bis keine Touristen. Die Insektenmenge ist relativ klein, einige Moskitos. Tse Tse’s hatten wir keine. Es gibt viele Junge und die Tiere sehen alle sehr gesund aus. Die Temperaturen sind im angenehmen Bereich.

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