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Oman 2013/14

In Arbeit

21.12.2013

Heute war Aufstehen wie jeden Tag angesagt. Geschlafen haben wir nicht so toll. Ich hole beim Bäcker die Verpflegung und wir schmieren den Proviant und laden alles ein. Kurz nach 7 kommen wir los. Es wird ein kalter aber schöner Morgen. Die Strecke bis zum Prager Flughafen ist einfach zu fahren. Verkehr ist wenig. Wir laden kurz aus und verbringen die letzten 2h in Flughafen. Der ist relativ übersichtlich und es ist nicht viel los. Pünktlich heben wir ab. Der Flug ist unspektakulär und schnell vorbei. Bei den Kindern schwankt es zwischen stänkern und Spass. Wir können ein bisschen schlafen. In Istanbul ist alles etwas chaotischer und es ist schwer, was zum Sitzen zu finden. Geht aber dann doch und am Nachmittag löst sich das dann etwas auf. Jetzt ist es 17:00 Uhr und dunkel. Um 18:55 geht es weiter. Ein gate steht noch nicht dran. Marc hat vorhin zwei Kugel Eis für 5 EUR bekommen … . Relativ schnell geht die Zeit herum. Die türkische Lira steht bei 2,98. Das nächste Mal tauschen wir etwas Geld … . Einige Leute aus dem Flieger von Prag sitzen auch am Gate für Muscat/Bahrain. Etwas zu spät kommen wir los. Ich sitze neben Adrej und Dorit aus Wroclaw und sie haben schon auf dem anderen Flug dem Wodka ordentlich zugesprochen. Es ist troztdem ganz lustig und jeder döst so vor sich hin. Nach einer langen Zeit gibt es Essen. Das Hühnchen ist natürlich bei uns wieder alle aber Beef schmeckt auch. Der Flug ist nicht allzu lange und kurz vor Mitternacht landen wir in Bahrain, wo eine ganze Menge Leute aussteigen. Zwischendurch schläft man hin und wieder mal ein bisschen. Der Flug nach Muscat dauert nicht lang und man kann von oben ganz gut Abu Dhabi sehen. Ich kann noch etwas schlafen. Wir landen und passen alle in einen Bus. Es gibt keine ATM mehr im Einreisebereich, also muss man mit verschiedenstem Geld die Visa bezahlen. Wir bezahlen ¾ OMR und noch EUR 25. Die Visa gehen dann schnell. Am Hertz Schalter erzählt mir der Mann, dass er mir mein Auto schon ausgehändigt hat. Irgendeine Frau Dr. aus Graz hat meinen Vertrag unterschrieben und unser Auto genommen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Sie hatte auch kein Voucher und das Auto wird Sie ziemlich teuer kommen. Zum Glück befindet sich auf dem Parkplatz noch ein ungeputzter Land Cruiser. Den nehmen wir. Dass überall Sand ist, ist egal. Wir schmeißen alles rein und machen uns auf den Weg zum Jizzah Beach. Die Strecke zieht sich ganz schön hin und als wir dort abbiegen wollen stehen wir vor einem Bauzaun. Mann hat das ganze Tal abgesperrt und wir müssen noch ein/zwei Täler weiter. Sehr schön früh um Vier. Die Kinder sind extrem müde und Marc war es noch schlecht geworden. Das ist wohl einfach zu viel für Ihn. Schnell bauen wir das Zelt auf und alle legen sich noch mal hin. Es ist 5:04 Uhr.

22.12..

Um 8:00 Uhr fahren die ersten Autos auf der nahen Schotterstrasse. Ich wache auf. Alle sind stark verschlafen und missmutig packen wir zusammen. Die Kinder sind etwas unausgeglichen. Wir fahren zurück in die Stadt. Als erstes in eine Waschanlage und dannach sieht das Auto schon besser aus. Dann geht es in den LuLu in Al Kabir, den kennen wir ja schon. Wir kaufen einen ganzen Wagen voll – für OMR 29. Leider gibt es keine Shawarnyas für den Marc aber so schlimm ist das auch nicht. Oben im Geschoss erstehen wir noch 2 Stühle und für den Marc eine neue Dishdasha und eine neue Kappe. Das alte war in den 2 Jahren doch zu klein geworden. Die Omanis freuen sich immer, wenn er damit auf der Strasse oder im Auto unterwegs ist. Dann fahren wir endlich los, auf die 17 nach Süden. Die Strassen ist wirklich erstklassig und es ist wenig Verkehr. Wir machen noch einen Abstecher zum …Damm und fahren dann durch die Berge wieder zurück zum Meer. Ein Wadi fliesst sogar richtig. Die Kinder wollen nun endlich mal baden gehen. Das tun sie auch ausgiebig und so dämmert es schon langsam, als wir in Richtung Tiwi weiterfahren. Dort sollen sich die Kinder noch mal richtig waschen. Dafür kann man gut das Wasser aus dem Fajal nehmen. Leider kommt jemand angerannt und will uns helfen. Annika schaffen wir gerade noch so aber der Marc muss in den Fajal steigen und der Omani legt ordentlich mit Hand an. Dann gibt er uns noch seine Telefonnummer. Die wollen einfach immer nur nett sein. Wir fahren noch bis Sur und suchen uns dort in einem Seitental unter einem Baum ein Camp. Eigentlich ganz schön. Wir machen noch Nudeln für die Kinder und essen die restlichen Brötchen vom Flug auf. Es ist herrlich mild. Es kommen noch ein paar Laster und dann fallen alle müde in die Federn.



23.12.





Relativ zeit früh raschelt es rund um das Zelt. Uns war abends schon aufgefallen, dass der Boden ziemlich zertrippelt war. Die Ziegen hatten den Baum zu ihrem Kletterbaum erkoren und trippelten nun rund um das Zelt herum. Hell war es in der Zwischenzeit auch, also konnte man langsam an das Aufstehen denken. Heisses Wasser geht im Kettle sehr schnell und auf einem Feuer gab es Spiegeleier und Toast. Wir hatten uns einen schönen Platz rausgesucht – jetzt im Hellen. Zwar kam ab und zu ein Auto vorbei aber das störte nicht wirklich. Einiges wurde noch einmal umgepackt und dann ging es das Stück durch das Wadi zurück Richtung Sur. An einigen Plätzen stand sogar noch das Wasser.











In Sur machten wir eine spontane Stadtrundfahrt. Von den alten Häusern standen noch eine ganze Menge und es war ganz interessant – auch wenn die großen neuen Strassen das alles irgendwie etwas zerstören. Der Beach war menschenleer und bald machten wir uns auf den Weg nach Süden, immer an der Küste entlang. Das Land ist hier ziemlich trocken und trostlos und es wächst nahezu gar nichts. Ein kurzer Stopp an einem freundlichen Militärposten, sonst passiert bis Al-Raz nichts. Wir nahmen einen kleinen Track, um an den Strand zu gelangen und es war eine kleine Bucht, in der sogar eine Schildkrötenspur zu sehen war.


Tags kommen die natürlich nicht, also haben wir keine Schildkröte selbst gesehen. Die Kinder gingen eine Stunde baden. Die Strände sind immer wieder zu schön. In das Schildkrötencenter wollten wir nicht, da wir auch nicht über Nacht bleiben wollten. Die Besiedlung ist hier sehr spärlich und auch nach Süden werden es nicht mehr Dörfer. Nach einigen erfolglosen Versuchen schaffen wir es auch noch, ein paar Tomaten und Gurken und Paprika in einem kleinen Laden einzukaufen. Meist haben die Läden trotz Aufschrift nur Büchsen und haltbare Waren. An einer Tankstelle sehen wir zwei europäische Fahrradfahrer? Weiter südlich beginnt die Wahiba. Wir suchen nach einem Weg in die Wüste. Jetzt gibt es nur noch einzelne Fischerdörfer. Wir nehmen einen Wüstenpfad nach Westen, aber nicht lange. An dem ersten größeren Dünenberg bleibe ich hängen und nach dem 4. Mal freischaufeln beschließen wir, einfach unser Zelt aufzubauen und hier zu bleiben. Die Kinder über sich im Dünenhüpfen und wir machen Kaffeepause. Unsere mitgenommenen Holzsandbleche haben sich gut bewährt aber das hauptsächliche Problem ist immer wieder, dass man einfach keine Ahnung vom Auto hat. Offensichtlich, das merke ich später muss man bei dem Automatik- Prado 4L einlegen, damit richtig Drehmoment entsteht, allerdings ist das hier nur bedingt mit einer Untersetzung begrenzt, so dass man doch zügig vorwärts kommt. Die Kinder nehmen ihre Autos und Tiere und spielen zwischen den Lehmresten, die zwischen den Dünen hervorschauen. Dien Sonne geht so gegen 18:00 Uhr unter und wir grillen noch Hühnchen und machen uns Döner mit dem arabischen Brot plus dem ganzen Gemüse, das schmeckt echt lecker. Nachts kommen noch die Jungs grölend über die Dünen gefahren. Es ist stockdunkel – nicht schlecht, und sie bleiben nicht hängen.







24.12.









Heute ist Weihnachten. Früh ist es ziemlich kühl und langsam geht die Sonne auf. Irgendwie wird keiner richtig wach. Ich mache heißes Wasser und drinke erst einmal einen Kaffee. Dann haue ich 4 Eier in die Pfanne. Die werden sehr gut. Wir lassen den Tag ruhig angehen. Früh wollen die Kinder immer noch nichts essen. Also mehr Eier für mich. Es ist immer noch ziemlich windig und der Sand ist überall. Die Sonne wärmt so langsam alles auf und wir packen unseren Krempel zusammen. Das geht dank der Boxen eigentlich ziemlich schnell. Der Rückweg zur Strasse ist überraschend einfach. Mit der entsprechenden Bedienung fährt der Prado wirklich gut. Wir probieren das ein wenig später gleich noch mal aus und machen einen Abstecher zum Strand durch die Dünen. Eigentlich sind die weissen Strände hier überall zauberhaft aber wie immer liegt ziemlich viel Plastikmüll herum. Wie das mal enden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Die neue Strasse zieht sich immer am Meer entlang und wir kommen an dem kleinen Fischerdorf vorbei, wo wir vor zwei Jahren wieder aus der Wüste herausgefahren sind. Kurz darauf biegt die Strasse nach Westen ab und nach einer kleinen Weile verlassen wir diese, um durch die Salt Flats nach Süden zu den Lagunen zu fahren.

Das sind knapp 60 km quer durch die Pfannen. Es sieht aus, wie in Botswana nur noch karger. Wir halten an und sammeln einige große Salzkristalle auf. Zum Glück ist es trocken. Nach einem Regen geht hier nichts mehr. Es verlaufen ziemlich viele Spuren aber wir finden immer wieder eine brauchbare. Ein GPS ist hier goldwert. Die vor der Lagune gelagerte Sandzunge ist traumhaft. Weisser Sand mit kleinen Büschen, Flamingos und eine türkisfarbene See. Wir suchen uns einen schönen Campingplatz-hier sind wir allein.





Für den Rest des Tages machen wir nichts. Die Kinder baden noch etwas und wir sitzen einfach da und es gibt nachmittags auch die Weihnachtsgeschenke. Kleine Schleich-Tiere, Geolino und … Abos, für den Marc einen Pulli mit seinem Namen arabisch drauf und einen Kindle für die Annika. Die Kinder freuen sich über ihre Geschenke. Wir hängen noch ein bisschen ab und zum Abendbrot grillen wir Steak und machen uns Döner mit dem arabischen Brot, Cream cheese, Tomaten, Gurken und Käse. Das geht gut weg. Um 21 Uhr sind alle müde – dunkel ist es schon seit 6. Gute Nacht.











25.12.13





Wir haben alle gut geschlafen. Zeitig wird es hell, am Horizont. Es weht kühler Wind aber früh ist auch alles so in schönes Licht getaucht. Wir machen uns wieder Eier zum Frühstück und dann müssen wir wieder los. Es sind immer noch überall viele Vögel in der Lagune. Die Flamingos kann man ganz gut fotografieren. Eine Gruppe Omanis hat ein paar hundert Meter weiter übernachet, nur mit ihren Decken, im Schutz ihres Land Cruisers. Sie gehen wohl fischen. Wir machen uns auf den langen Weg zurück über die Salzpfannen.











Hierher kommen wir bestimmt mal wieder zurück. Das pure Salz ist schon faszinierend. Es gibt noch eine kurze Kaffeepause unter unserem ersten Baum kurz vor der Strasse und ein Kamel steht noch einmal Model für uns. Wir halten an einer Tankstelle und füllen die Luft wieder auf. Ein Omani meint, das wäre zu wenig und holt seinen Kompressor aus dem Auto. Seine Frauen müssen warten. Als erstes schiesst es die Sicherung vom Steckdosenverteiler ab. Aber gut. In der nächsten Ansiedlung halte ich bei einem Electrician und für OMR ½ gibt es zwei neue. Außerdem besuchen wir gleich noch den Lokalen Food Dealer für die Grundausstattung. Diese Läden sind super. Es gibt eigentlich alles, was man zum Leben braucht. An der nächsten Kreuzung tanken wir noch einmal auf und wir bemerken, dass vorne das Rad Luft lässt also müssen wir noch über die Strasse in den Tire –Repair. Der füllt einen Stopfen in das Loch und für einen OMR passt auch das. Da ist schon wieder Zeit für eine Kaffeepause im Schatten eines kleinen Baumes. Bis Khaluf ist es ja nicht weit. Wir kennen die Strecke ja schon und es ist immer wieder schön, wenn einem zugewunken wird. Außer zwei Touripaaren ist nichts weiter los. Wir hatten schon Angst. Die Kinder baden etwas und klettern auf den Dünen rum und dann suchen wir unseren Platz von 2012, den wir auch finden und bauen dort das Camp auf.














Natürlich bleibt der eine oder andere am Baum hängen, was für einigen Unmut sorgt. Marc und Annett gehen noch Dünenhüpfen und im schwindenden Licht kann man schöne Bilder machen. Wir machen unser kleines Feuer und geniessen Kartoffeln mit Eiern und gedünstete Paprika. Schmeckt vorzüglich. Ich gönne mir noch einen Glühwein. Dann ist Schluss für heute, wobei Marc noch penetrante Vorlesungen aus seiner Zeitschrift an den Man bringt. Gute Nacht.

26. 12.

Nachts musste ich zweimal raus, aber am Morgen hatte sich alles wieder eingekriegt. Was auch immer das war? Wir machen in Ruhe Frühstück und fahren am Strand lang nach Süden. Gestern kamen noch zwei Tourigruppen mit full-service. Ist schon schade um die schönen Plätze dieser Welt. Bis zur Strasse ist es nicht weit aber der Feldweg hat sich jetzt zur geschobenen Strasse verwandelt. Wir tingeln auf dem Weg nach Süden verschiedenste Wege zum Meer ab.








Die Three Palms Lagune und die Rote Lagune und Ras- Markaz. An der Three Palms Lagune können wir die Kinder am Brunnen endlich mal waschen. Die Haare hatten’s bitter nötig, nach einer Woche. Annika zickte ein bisschen. An der Lagune treffen wir auch weitere Omanis, die mit 10 Leuten im Hilux einen Ausflug machen. Auch ist ein älteres Touripaar mit Safarihüten im Land Cruiser unterwegs. Es gibt Reiher und Flamingos und andere Vögel. Der unendliche Strand ist strahlend weiss.










An der Strasse versuche ich bei einem Entsorger eine Oman Nummernschild zu erwerben. Er kann nur arabisch aber er kann die Dinger wohl nicht verkaufen. Die Strecke zieht sich ganz schön hin und an der Roten Lagune wollen wir campen. Dabei versenke ich den Land Cruiser fast im Salzschlamm, aber er wühlt sich wieder raus. Wir finden einen schönen Platz unter einem Baum und Kochen zur Feier des Tages einen schönen Eintopf und quatschen bis 8. Dann ist Schluss. Es ist mal ausnahmsweise kein Wind vorhanden.






27.12.

Es war eine sehr ruhige Nacht. Kein Wind aber ziemlich kalt. Wir wollen heute eigentlich bis Salalah. Das ist ein ganzes Stück. Ich koche ein paar Eier und wir essen Toasts. Annika will wieder mal nichts, aber das ist ja normal. Die nervt dann wieder zwischendrin. Wir nehmen die Strasse immer am Meer lang. Mal sehen, ob man da jetzt langfahren kann. Noch mal voll tanken und dann wird es mehr oder weniger ein Fahrtag. Zwischendrin noch einmal eine kurze Badepause. Die neue Strasse zwischen Shuwaymiyah und Hasik ist wirklich







spektakulär. Immer wieder windet sie sich die Berge hoch und runter. Alles ist neu und auch noch nicht ganz fertig. Aber die Jungs lassen uns immer durch. Zwischendurch können wir eine Mittagspause in einem wunderschönen Wadi machen. Die älteren Herren beten, das ist immer wieder ein bewegender Augenblick. Die Entfernung zieht sich ganz schön hin. Kurz vor Hajsik nehmen wir uns 5 Minuten für die Stalakniten, die am Berg hängen. Hier ist jetzt ein richtiger Parkplatz mit Unterständen etc. Leider ist die Sonne schon zu weit nach Westen gewandert und die Formationen liegen jetzt im Schatten. Die Strasse windet sich in unendlichen Kurven am Meer entlang und geht dann wieder Innland, um die felsige Steilküste abzukürzen. Wir tanken zwischendrin noch mal voll und man kann von weitem die kleinen Strassen in die Dohfar Berge sehen.









Dass müssen wir auch mal machen. In Marbit kaufen wir noch mal ein, es gibt alles, auch leckeres arabisches Brot in der Bäckerei und Beefburger-Fleisch für das Abendbrot. Nach einem weiteren Check – Point der Army suchen wir uns hinter Taroug ein Camp, ungefähr da, wo wir 2012 waren. Kurz vorher war eine große Baustelle des Salalah Beach Resorts. Das geht also hier jetzt auch los. Wir braten die Burger und die Kinder gehen baden. Es ist wieder ein schönes Campsite am Meer. Die Jungs rasen wieder mit den Autos den Strand hoch und runter. Sonst wird die Nacht ruhig und sehr angenehm – nur der Mond scheint.

28.12.

Die Nacht war sehr ruhig. Wir machen uns früh einen Ruhigen und die Kinder gehen noch einmal Baden. Dann fahren wir in die Stadt, in den alten Stadtteil am Meer. Die Häuser sehen immer noch so verfallen aus.








Wir gehen auf dem Souk und kaufen Weihrauch, Postkarten und einen Schal für den Kopf. Es ist schwer am Morgen, wenn man der einzige Touri ist, da wird man schon ganz schön angequatscht. Dannach machen wir uns auf die Suche nach dem LuLu Hypermarket, der ist auf den OSM Karten nicht drauf aber wir finden ihn an der 47 Richtung Westen trotzdem. Dort verbringen wir 2 Stunden mit allen möglichen Einkaufen und Anschauen. Marc bekommt seine Sharwanyas (Rollen) und auch alle anderen greifen richtig zu. Wir verlassen die Stadt Richtung Westen und legen noch eine lange Badepause ein.




Dort ist wieder mal eine westliche Tourigruppe, die einen nur mit dem Kopf schütteln lässt. Die Strasse nach Westen zieht sich immer am Meer entlang und es gibt immer wieder schöne Ausblicke und auch einen Militär Posten. Die Jungs sind wie immer ziemlich locker und ohne Probleme dürfen wir weiter. Beim … Sink Hole und dem Lookout suchen wir uns ein Camp mit Super- Ausblick und machen uns ein gemütlichen Abend. Grillen müssen wir nichts mehr, da noch Reste vom LuLu vorhanden sind. Wir sitzen gemütlich am Feuer und wärmen uns an den Kuhfladen, die Annika vorher gesammelt hatte.



Das klappt ganz gut und wäre super zum Grillen. Als die Sonne über den Golf von Aden untergeht, kann man ein paar sehr schöne Bilder machen, wir sind fast 1000 Meter hoch direkt am Meer – es wird eine kühle Nacht. Aus den Dörfern kann man den Muezin mit seinen Aufrufen zum beten hören, das ist immer ein bewegender Augenblick. Wir versuchen uns noch ein bisschen am Fotografieren der Sterne- das klappt ganz gut.









29.12.

Wie zu erwarten, war die Nacht relativ kühl. Zeitig wachen alle auf. Ein kleines Feuer wärmt und koch außerdem die Eier zum Frühstück. Aufgrund der Kühle ist schnell eingepackt – ein schöner Platz. Wir nehmen ein paar Km weiter eine kleine Strasse nach Safqut ans Meer. Das ist wirklich off-road, mit großen Steinen und steilen Wegen den Berg hinunter. Überall sind Dromedare und Kühe und knabbern an dem Grün. Es ist ein schöner Weg. Unten angekommen gehen die Kinder baden und wir genießen die Sonne. Es ist sonst niemand da.








Mittags müssen wir Schluss machen. Die Zeit hängt uns langsam im Nacken. Wir nehmen die Asphaltstrasse zurück zur 47, da kommt uns auch der T3 entgegen mit dem MR Kennzeichen. Es winkt aber niemand. Nun sind wir nur noch 40 km von der Grenze zum Jemen entfernt und biegen aber nach Osten ab. Bald kommt wieder ein Militärposten an der Strasse nach Aydam. Dort biegen wir nach Norden ab und bald kommt auch das Fort. .







Hier endet die Asphaltstrasse und es beginnt wieder der Gravel in Richtung Muddy. Das sind 72 km durch einsame Canyons und Wadis. Eine beeindruckende Gegend. Man fährt immer oben auf den Bergen lang und kann manchmal in die Täler schauen – weite sandige Wadis mit Bäumen. Ein-Zwei Siedlungen befinden sich auf dieser Strecke. Die Leute winken immer freundlich. In Muddy biegen wir wieder Richtung Jemen ab und fahren durch lebensfeindliches Land bis zum Wadi Aydan. Dort biegen wir Richtung Norden ab nach Sishi oder Sasha, immer durch die Steinwüste. Das zieht sich ganz schön hin. Auf der Strasse zwischen Sasha und Al Hashman kommen uns mehrere Touri Gruppen entgegen, warscheinlich auch dem Weg nach Burkanah. Wir müssen erst mal tanken und allein wollen wir das auch nicht wirklich machen. Wir fahren von Sasha weiter nach Osten und biegen dann in das Wadi Aida ein. Hier geht eine Gravel Strasse 20 km bis zum Fuße der Dünen der RAK. Hier könnte man auch weiter, aber wie gesagt, allein ist mir das zu heikel. Hier ist auch ein Brunnen mit Tankanlage Wir machen Camp und die Kinder kochen Nudeln, Marc spielt mit den Autos und alle schreiben Karten. Man kann wieder wunderschöne Bilder vom Sonnenuntergang über der Wüste machen. Nachts wird es ziemlich kalt.






30.12.

Wir haben alle gut geschlafen. Früh gibt es Eier und Toast aber so richtig warm wird man damit noch nicht. Wir fahren den Track zurück auf die Gravel Strasse und nach 30 Min macht es bums und ich denke, ich hab was verloren und fahre ein Stück zurück. Ich steige aus, und stelle fest, dass der hintere Reifen links platt ist. Prima. Einen Wagenheber kann ich nicht finden. Also warten wir, dann versuche wir eine Rampe und ein Hochziehen der Achse mit einem Gurt, dieser ist aber nicht stabil genug dafür. Am Ende fahre ich auf dem geschobenen Haufen am Strassenrand und lege was unter die Achse und grabe den Sand weg. Das klappt und wir bekommen den Reifen gewechselt. Dass der Wagenheber hinten links in der Seite versteckt ist, stelle ich erst später fest.






Weiter geht’s, erst mal der Puls wieder runter. In Quadbit wollen wir den Reifen reparieren lassen, der ist aber aufgerissen, also müssen wir einen kaufen. OMR 20. Dann nehmen wir die Strasse Richtung Marsawad und fahren auf unser Camp vom letzten Mal. Den Rest des Tages verbringen wir mit Dünenspringen, Bilder machen, Pferd spielen und Rumsitzen. Es wird ein schöner Sonnenuntergang aber es wird etwas kalt und der Generator vom Stützpunkt ist ziemlich laut. Abends grillen wir noch Hühnchen. Die Kinder wollen natürlich Nudeln. Gute Nacht.






































31.12.

Wir haben einigermassen gut geschlafen, Es war auch relativ mild. Früh war eine SMS von Guido auf dem Thuraya, dass sie gegen Mittag an der Fähre nach Masirah sein wollten. Das waren von unserem aktuellen Standort rund 450 km und das Garmin zeigte Ankunft so gegen 15:00 Uhr an.





Wir machen uns auf den Weg und so müssen wir eben allein mit der Fähre fahren. Das Fahren an der Unterkante des Leeren Viertels ist immer ziemlich öde und trotz 130 km/h dauert es schon ganz schön lange. Muscat wird mit 700 km angezeigt. Wir legen in Hayma einen Tankstopp ein. Hier ist schon wieder ein Sandsturm unterwegs. Das war auch letztes Jahr schon so. Dannach geht es auf die Strecke nach Osten. Bis auf einen Essenstopp im Wind ist das ereignislos. Wir gehen in Hiji noch einmal einkaufen und füllen vor allem die Eiervorräte auf, die gehen immer sehr gut, sowohl gebraten als auch gekocht. Außerdem brauchen wir auch neues arabisches Brot und Muffins und solche wichtigen Sachen. Wir tanken noch voll und sind um 14:00 Uhr an der Fähre.








Die wird gerade beladen und wir bekommen den letzten Platz. Es ist ein ziemlich kleines Schiff aber es fährt. Oben auf dem Deck ist ganz schöner Wind aber es wird einem nicht schlecht, obwohl die Schaukelei schon beträchtlich ist. Annett unten im Auto geht es anders, aber wenn Sie immer alles besser weiss. Die Überfahrt dauert ungefähr zwei Stunden. Die Insel selbst ist unspektakulär. Berge und windige Strände mit schwarz/grauem Sand. Wir fahren die Nordrunde um die Insel und suchen uns dann einen windgeschützten Platz für Silvester. Dafür grillen wir Kartoffeln und Ei und die Kinder essen Nudeln. Die Nacht wird ruhig. Der Platz ist wirklich gut gewählt. Silvesterknaller oder ähnliches hören wir nicht. Dieses scheint insgesamt nicht wirklich gefeiert zu werden.


01.01.2014











Früh geht es auch allen wieder gut. Wir frühstücken und fahren bis zum südlichen Ende der Insel. Hier ist ein ganz netter Strand aber der Wind ist zu kalt. Marc und ich gehen nur kurz ins Wasser. Wir vollenden die 8 und kommen gegen Mittag wieder in Sashana an, wo gerade eine Fähre beladen wird. Hier treffen wir auch Guido, Ulrike und Max endlich. Ihnen hatte es auch auf der Insel nicht wirklich gefallen und die Überfahrt wir recht kurzweilig und es wird auch niemandem schlecht. Das Beladen war lustig, aber am Ende sind alle mitgekommen. Auf dem Festland besorgen wir uns noch mal Ausrüstung, endlich finden wir die kleinen Süssigkeiten aus Nüssen und Sesam und fahren nach Norden auf die Suche nach einem Platz zum Baden und Campen. Das ist nicht so einfach, da der Ford von Guido nicht so sehr sandtauglich ist. Also müssen wir 150 km fahren und werden erst nördlich der Wahiba fündig. Wir nehmen einen Weg, der fast bis zum Strand geht. Der Müll hält sich in Grenzen und hinter den Dünen können sich auch die Zelte ducken. Wir fahren noch einmal in das Dorf, um noch was zum Grillen zu besorgen, aber es gibt nur gefrorene Hühner und Wasserbüffel. Wir kaufen ein Hühnchen und bis zum Abendbrot ist es tatsächlich aufgetaut. Dabei helfen die Kuhfladen von Annika sehr gut. Guido geht mit den Kindern noch mal baden und dann ist auch dieser Tag schon wieder vorbei. Die Kinder wollen Nudeln, die schmecken total eklig und ich grille das Hühnchen, wir wärmen die Erbsen/Mais Mischerei vom Vortag auf und braten die letzten Kartoffeln. Das zieht sich eine weile hin, aber wir haben einen schönen Abend und quatschen am Lagerfeuer.


2.1.


Heute packen wir zusammen und es geht zurück nach Muscat. Die Fahrt ist ereignislos. Wir können noch mal durch die kleinen Städte und Dörfer fahren und die Menschen bei ihren täglichen Aufgaben beobachten. Einiges müssen wir noch mal besuchen.



Das Muscat Dunes Hotel in Muscat erreichen wir am Nachmittag. Der Verkehr hat seit Ibri ganz schön zugenommen und die Strasse über die Berge ist eine reine Baustelle. Die letzten Kilometer sind wir wieder auf der Autobahn. Muscat ist einfach ein großer Moloch geworden. Die Kinder wollen einfach zum KFC und im Hotel 1-2 Stunden fernsehen. Das lassen wie sie auch tun. Früh geht der Tag für uns zu Ende – in einem Bett. 3.1. Den letzten Tag verbringen wir in Muscat. Freitags haben alle Museen geschlossen. Schade, wollten wir doch mal das Ölfördermuseum besuchen. Wir besuchen anstatt den Park und gehen in die Grand Mall und zum LuLu zum shopping. Zwischendurch hüpfen die Kinder in den Hotelpool. Abends packen wir alles endgültig zusammen. Früh um 4 klingelt der Wecker und wir machen uns auf zum Flufhafen, Autobgeben etc.. Alles klappt reibungslos und um 7:00 Uhr hebt der Flieger wieder Richtung Bahrain ab.

Wir kommen wieder!

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