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Reisebericht Botswana/Zimabwe im Februar 2013

in Arbeit

01.02.2013
Heute haben wir mittags die Kinder aus der Schule abgeholt und sind dann auf die Autobahn nach München. Im Vogtland fing es an zu regnen und blieb auch bis München so. Den Parkplatz zu finden war kein Problem, nur die Kinder sind wieder rumgerannt und haben gestänkert. Die Fahrt zum Flughafen war nur kurz und in München ist alles etwas kleiner. Nach einer Viertelstunde konnten wir auch schon unser Gepäck aufgeben und dann waren die restlichen 2 Stunden auch nicht mehr lang. Zu essen hatten wir ja genug mit und nur der Marc hat einen Hick. In 10 Minuten wird das Boarding gestartet. Ich mache jetzt Schluss. Bis Morgen.

02.02. 2013
Der Flug war OK. Das Essen bei der SAA ist wirklich vorzüglich. Marc hat auch etwas geschlafen. Pünktlich landen wir. Bei der Immigration dauert es ziemlich lange. So dass wir erst um 9:30 Uhr rauskommen. Bei Heather klappt alles gut und nach einem kurzen Schwatz und einem Kaffee haben wir unser Auto. Danach gehen wir wieder zu PnP einkaufen und bei der Totaltankstelle voll tanken. Bezahlung mit CC Karte klappt problemlos. Um 12: 30 Uhr sind wir fertig und auf der N1 unterwegs nach Norden. Der Verkehr ist nicht so schlimm. Wir hatten uns das Matabawa Camp rausgesucht zwischen Vaalwater und Lepahale. Leider geht dort keiner ans Telefon und wir kommen nicht rein. Also weiter. In Lepahale gibt es auch keine ordentliche Unterkunft. In dem Sheperds Tree Camp bereiten sich gerade ein paar Eingeborene mit Fernseher und Stereoanlage auf den Sonnabendabend vor – müssen wir nicht haben. Leider ist auf dem Weg zu Gobler’s Bridge kein Camp mehr. T4A weißt zwar das Fish Eagle Camp aus, aber der Weg führt in eine Farm. Zum Glück dürfen wir dort bleiben und quatschen mit dem Farmer Gerd - lange über die Zustände in Südafrika. Die Kinder essen eine Suppe und wir die restlichen Brötchen. Das war ein langer Tag.

03.02.2013





Wir haben gut geschlafen. Um 5:30 Uhr wird es hell. Ich räume schon mal etwas um und organisiere alles neu. Es wird ein geruhsamer Morgen. Langsam stehen alle auf und wir quatschen mit Gerd noch eine Weile. Dann ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur Grenze, wo nichts los ist. Wir fahren auf einer Schalglochpiste nach Norden bis Palapye und gehen dort noch mal in den Spar. Die Sicherung, die gestern am Kühlschrank durchgebrannt ist, können wir nicht bekommen. Auch fehlt vorn ein Reflektionsstreifen. Wir entscheiden uns dafür, in der Khama Rhino Sanct. zu übernachten. Inzwischen kostet der Spass BWP 420 für uns vier. Wir bekommen wieder Camp 5 und machen es uns erst mal 1,5 h gemütlich. Nachmittags fahren wir noch Tiere anschauen und es ist wirklich enorm. Viele Zebras, Impalas und bis zum Ende locker 13 Rhinos. Wir sehen sogar Giraffen. Es gibt wenigstens 3 kleine Rhinos und wir können Sie in Ruhe beobachten. Sie haben gar keine Angst. Es ist wirklich schön. Wir müssen uns am Ende beeilen bevor es dunkel wird. Abends wird gegrillt Boerwors, Gemüse und im Feuer gebackene Kartoffeln. Um 21:30 Uhr ist es schon stockdunkel und alle gehen noch duschen.





04.02. 2013











Nachts hat es geregnet und früh ist noch alles nass. Keiner steht auf und ich muss alle wecken. Denen gefällt das gar nicht und alles meckert mit mir. Wir machen in Ruhe Frühstück und fahren dann los Richtung Lekubu Island. Mal sehen, wie das wird. In Letlakhane noch mal vollgetankt und die fehlenden Reflektoren samt ein paar Sicherungen gekauft und dann noch die letzten KM Teerstrasse gefahren. Dann wird es wieder ein Feldweg mit Wasser. Der hat es ganz schön in sich. Viele Wasserdurchfahrten und Schlamm. Die Tshane Pan ist voll von Wasser und wir müssen außen herum fahren. Trotz dessen wird es nach dem Vet Zaun nicht besser. Wir hatten vorher noch ein Auto getroffen und fahren denen hinterher. Es geht immer durch Wasserlachen und Schlammfelder. Da brauchen wir viel Schwung und alle sind aufgeregt. Wir schaffen es aber bis Kubu und sehen sogar noch eine kleine Schildkröte. Auf Kubu ist nicht viel los. Wir suchen uns Camp 5 raus und lassen den Nachmittag geruhsam angehen. Es gibt sogar Sat Netz. Alle essen Pfirsiche und Ultra Mel. Jetzt ist es alle. Ich laufe eine Runde um die halbe Insel. Es ist so grün, dass man von dem geheimnisvollen nicht wirklich was spürt. Schön ist es trotzdem. Die Baobabs haben alle ganz viele Blätter und man sieht die Felsen kaum. Die Kinder und Annett spielen Kniffel und wir lassen den Tag geruhsam ausklingen. Abends grillen wir uns das Chicken mit gebackenen Kartoffeln und Gemüse. Das schmeckt vorzüglich. Als wir versuchen, die Sterne zu fotografieren, stellen wir fest, dass wir die Bedienungsanleitung vom Fernauslöser wohl doch noch mal lesen müssen. Es kommen jetzt ziemlich viele Mücken. Außer uns ist niemand da. Die anderen Männer, die wir auf der Fahrt getroffen hatten, sind wohl schon wieder weg. Eintrittsgeld will niemand haben.














5.2.2013












Kurz vor Sechs stehe ich auf, und gehen über die Insel zur anderen Seite und warte auf die Sonne. Leider ist genau vor der Sonne eine Wolke. Die Stimmung ist trotzdem ganz toll. Früh machen wir uns Speck mit Ei und Toast. Das schmeckt super. Wir räumen zusammen und machen uns auf den Weg nach Norden. Nach der schon bekannten Strecke zieht sich der Weg immer an der Westseite der Suwa Pan hin. Es ist eine weite Savannenlandschaft mit vielen kleinen Dörfern und schönen Ausblicken auf die Pfanne. Zum Teil steht Wasser in den Pfannen und es gibt Wasserdurchfahrten. Nach 68km treffen wir auf die Strasse nach Nata. Auf dem Weg nach Elephant Sands sehen wir schon die ersten Elefanten direkt neben der Strasse. Für BWP 250 nisten wir uns ein und die Kinder bevölkern den Swimming Pool. Später kommen noch mehr Leute, unter anderem ein Overland voll norwegischer Jungendlicher. Wider erwarten machen die nicht gar so viel Krach aber dafür dröhnt der Generator bis mitten in die Nacht. Fazit Camp geht, aber schön ist das nicht – nur für die Kinder, da die baden können. Abends backen wir noch ein Brot. Das wird sehr gut und wir lassen es uns schmecken. Die Kinder wollen lieber Ihre Instantnudeln. Nachts tröpfelt es etwas.









6.2.2013








Um 5:15 stehen die Norweger auf und fahren los, also auch wir. Noch mal mit dem salzigen Wasser duschen will niemand und so sind wir um acht auf der Strasse. Die ist baulich schon ganz schön fortgeschritten. Nur das letzte Stück vor Pandamantenga fehlt noch aber es wird emmsig daran gearbeitet. In Panda tanken wir noch auf und kaufen zwei Weissbrote. Die Grenze ist schmerzfrei. Seit 3 Tagen war niemand mehr da. Der Weg Richtung Robins Camp ist OK, nur einige kleine Wasserdurchfahrten und etwas Schlamm sind da. Tiere sehen wir erst im Hwange Park selber. Auch da ist es 3 Tage her, dass jemand eingefahren ist. Wir helfen noch einem betagten Land Rover der Parkverwaltung auf die Sprünge und fahren dann die 12km nach Robins Camp, wo wir für heute für USD 121 (inkl. 5-Tage Parkeintritt) einchecken. Mal sehen, was der Gamedrive am Nachmittag bringt. Jetzt machen wir erst mal Siesta auf dem Site No. 16. Auf dem Gamedrive haben wir Bushböcke, Impalas und ein Krokodil gesehen. Sonst mussten wir zwei Mal umkehren, da der Weg zu schlammig war. Bei den Crocodile Pools waren zwar keine Krokodile, aber schön war es trotzdem. Wir steigen noch auf den Aussichtsturm und schauen uns das „Museum“ an. Ist schon interessant, aber der Zustand ist erbärmlich. Abends im Camp sind wir immer noch allein. Wir machen uns Bushpizza und lassen es uns gut gehen. Die Ranger sagen, es gibt in dem Gebiet viele Löwen aber wir hören die ganze Nacht nichts. Dafür hören wir die Hippos und er verspricht uns, dass wir die am Morgen sehen dürfen. Es ist stockdunkel und nur die Sterne leuchten.





















7.2.2013
















Alle haben gut geschlafen. Löwen waren keine zu hören, auch wenn am Morgen uns der Ranger danach gefragt hat. Früh gibt es wieder Schinken und Eier. Wir packen unsere Sachen, die Hippos finden wir nicht, aber man bietet uns an, sie in einem Guided Wark zu besichtigen. Dafür hat aber niemand Lust und so machen wir uns auf den Weg nach Sinamatella. Wir biegen zum Deetema Dam ab und schauen uns den an. Dort gibt es Hippos und Krokodile. Die Jungs sind vorgefahren und täuschen jetzt Geschäftigkeit vor und sind schon hingefahren und bauen was. Wir machen ein kurzes Picnic und nachdem wir durch den Schlamm gefahren sind, schauen wir uns auch noch das Picnic Site an, das versprüht noch kolonialen Charme, ist aber auch teilweise ziemlich vernachlässigt. Kurz hinter dem Maduvu Dam biegen wir zu den Salt Springs ab und können in Ruhe Elefanten beobachten. Wir hatten auf der Main Road schon welche gesehen, aber die waren sehr scheu. Leider ist die Strasse zu schlammig und wir müssen wieder zurück. Das letzte Stück ins Sinamatella Camp ist schnell geschafft. Es gibt ziemlich viel Schlamm auf der Strasse. Wir checken ein für USD 45. Wir sind seit 4 Tagen die ersten. Das Camp ist traumhaft, mit einem Superblick in das Tal des Sinamatella River. Wir genießen den Nachmittag. Auf dem Camp sind noch Lauren und Joel aus Whitehorse. Wir quatschen etwas und dann grillen wir abends Strauß und machen dazu Gemüse und Bratkartoffeln. Es schmeckt allen gut und die Sonne zaubert einen sehr schönen Untergang in den Himmel. Wir fotografieren noch die Sterne und das klappt schon ganz gut. Ein schöner Tag.










08.02.2013





















Um 5:30 Uhr wird es hell und Marc und ich stehen auf. Wir machen Frühstück und Marc spielt. Geregnet hat es nicht aber es ist ziemlich Nass. Abends hatten wir noch eine grosse Schnecke gesehen, die war früh weg. Wir packen zusammen und machen uns auf dem Weg zum Main Camp. Sinamatella hat uns sehr gut gefallen. Schon kurz nach dem Anfang sehen wir die ersten Giraffen im Busch. Diese lassen sich auch sehr gut fotografieren. Die Strasse ist OK und manchmal gibt es etwas Schlamm und Wasser. Ein wenig später sehen wir auch Elefanten. Die Landschaft ändert sich und es sieht aus, wie in der CKGR. Es beginnt sehr stark zu regnen und die Strasse wird zum Fluss. Zwischendrin machen wir Mittag. An der Guvala Pan treffen wir zwei Deutsche mit einem NAM Landcruiser, die hier übernachten. Ist nicht schlecht aber die Einrichtungen sind schon ziemlich runter. Wir trinken einen Kaffee und quatschen etwas. Sie haben 6 Wochen Zeit. Da kann man schon neidig werden. Dann wird das Wetter wieder besser und wir nehmen die letzten 40 Km in Angriff. Die Strasse ist teilweise asphaltiert aber mit extrem vielen Schlaglöchern. Macht keinen Spass. An einer kleinen Kurve sehen wir vier Wildhunde, die uns in Ruhe beobachten lassen und hauptsächlich schlafen. Zufrieden fahren wir die letzten KM. Der Verkehr nimmt jetzt zu und wir sehen noch Giraffen und Zebras und Impalas. Wir checken ein und im Buch stehen einige Hinweise auf Löwen in der Liwingi Pan. Wir fahren erst dran vorbei und sehen sie auch erst beim genauen Hinschauen. Ein Pascha und 3 Frauen und 2 kleinere Löwen liegen da rum und machen - nichts. Ein schöner Abschluss des Tages. Wir fahren auf das Camp, treffen dort Lauren und Joel wieder und bauen auf. Es wird noch ein Brot gebacken – mal sehen, wie das wird. Es zieht sich schon wieder zu – es wird bestimmt noch regnen. Die Kinder wollen Nudeln essen. Sat- Empfang ist exzellent.

























09.02.2013








Wir haben alle gut geschlafen. Früh ist es etwas nass und auch ziemlich kühl, so 20 Grad. Es dauert lange, bis alle aufgestanden sind. Die zwei Weissbrote sind leider verschimmelt und müssen weg. Da müssen wir wohl heute ein paar Brötchen und ein neues Brot backen. Das gestern ist schon fast wieder alle, da es so gut schmeckt. Wir schauen früh kurz nach den Löwen aber die sind nicht mehr zu sehen. Am Gate nehmen wir zwei kleine Jungen mit, die über’s Wochenende ihre Mama in Kennedy 1 besuchen. Ärmlich sehen sie nicht aus. Auf dem Weg dorthin sehen wir viele Huftiere und auch Rappenantilopen und eine Giraffen. Von Elefanten sind leider nur die Hinterlassenschaften zu entdecken. Wir liefern die Jungs ab und es ist für uns ersteunlich, wie emotionslos die Begrüßung verläuft- vielleicht auch, weeil wir dabei sind. Wir fahren weiter in den Süden, Richtung Kennedy 2 und Ngwestla. Es ist wieder zunehmend Savannenlanschaft mit viel Grass und weniger dichten Bäumen, eigentlich wie in der Zentralkalahari. Kurz hinter Ngwestla machen wir Mittag. An einem Wasserloch liegt wieder ein verendeter Elefant an dem sich die Geier gütlich tun. Die Kinder wollen Nudeln und wir essen Brot. Das Wetter ist herrlich warm. Außerdem gibt es Naturjoghurt mit Fruchtkoktail. Mal sehen, was der Tag noch bringt. Bis zum Main Camp sind’s 77 KM. Die Strecke geht durch trockenes Land. Tiere gibt es hier im Süden wenig. Ab und zu ein paar Zebras und wir sehen relativ viele Giraffen. In den Wasserlöchern sind Hippos und manchmal stinkt ein verendender Elefant dahin. Die Landschaft ist toll. Savanne mit Bäumen ein voller blauer Himmel und angenehme Wärme. Im Main Camp checken wir so gehen vier wieder ein. Die Löwen scheinen wieder an der Liwingi Pan zu sein also fahren wir die 5 km bis dort hin und tatsächlich liegen sie im Gras und dösen vor sich hin. Die Mama mit 4 Cubs und der Chef, aber man kann sie nicht gut sehen. Wir beobachten sie eine Weile und fahren dann ins Camp. Dort haben wir wieder eine Gruppe mit Laster. Mal sehen, wie die sich nachts so benehmen. Wir bauen auf und kurz regnet es ziemlich stark. Holz haben wir dieses Mal auf r dem Weg gesammelt. Wir versuchen mal, kleine Brötchen zu backen. Mal sehen, ob das funktioniert. Es dauert auf jeden Fall ganz schön lange. Jetzt ist die Sonne wieder da und die Jungs von der Campbetreuung des LKW reden ganz schön laut. Die Kinder sind mit Annett duschen. Langsam geht die Sonne unter. Wir machen noch Eintopf und braten Steaks. Die schmecken herrlich. Später setzen wir uns an’s Feuer und quatschen. Lauren und Joel kommen noch dazu und wir quatschen bis um Zehn. Sie haben wirklich gute Stories zu erzählen.







10.02.2013

Früh stehen alle auf und wir machen Schinken mit Eiern und essen die Brötchen von gestern dazu. Dann machen wir uns auf den Weg nach Vic Falls. Auf dem Wege dahin können wir an einer Kirche unsere mitgebrachten Kinderschuhe loswerden. Es ist wirklich eine schöne Landschaft und wir erfreuen uns an dem Grün. In Vic Falls schauen wir uns endlich mal die Brücke und den Fluss von Oben an. Wir kaufen noch ein Schachspiel für USD 90 und ein paar Mützen für die Kinder. Wir suchen den Eingang zum Zambesi National Park aber der ist leider wegen des Wassers geschlossen, so können wir doch dort nicht am Fluß campen, wie gedacht. Wir entscheiden uns dafür, in das Senyanti Camp nach Botswana zu fahren. Die Grenze ist etwas nervig und auf der BW Seite muss ich alles ausräumen und die Eier und ein Stück Gurke müssen dran glauben. Sonst geht alles recht schnell. Der ZIM Guard bettelt uns an und bekommt ein paar Bananen. Es fängt an zu regnen wie verrückt. Die Strecke zum Camp ist kurz. So besonders finden wir es jetzt nicht aber ist schon OK . Wir backen noch ein Brot und die Kinder spielen mit dem Käfern und den Autos im Sand. Später können wir noch die Tiere von der Plattform aus beobachten. Giraffen und Zebras und in der Ferne Elefanten. Die kommen dann später noch zum Trinken an das beleuchtete Wasserloch.








11.02.2013








Nachts hat es geregnet und früh nieselt es immer noch. Alles ist nass. Wir machen schnell Frühstück, Das Wasser ist weg. Die Elefanten haben die Rohre rausregerissen. Aber dann gibt es wieder Wasser, so dass es für eine kurze Dusche reicht. Heute ist ein langer Fahrtag. Eigentlich wollen wir bis Rakops fahren, aber wir entscheiden anders. In Pandamantenga wird kurz Geld geholt, und dann noch mal in Nata, wo wir Brot kaufen und in der Butchery noch 2 KG Rinderfilet erstehen. An der Tankstelle gibt es eine Cola und Pommes umsonst, da wir über 100 Liter tanken. Wir vergessen fast das Geld und müssen noch mal zurück. Wir entscheinden uns dafür, in Gweta abzubiegen und uns mal den Greens und der Chapmans Boabab anzuschauen. Dafür geht es 30 KM durch die Pans. Eine schöne Landschaft. Der Greens Baobab ist nicht so sehr goß aber die Innschrift ist gut zu lesen. Bis zum Chapmans sind es noch 10 KM. In der Nwetwe Pan sind viele Zebras. Das wäre ein guter Platz zum Campen aber die Kinder wollen endlich in den Pool, also fahren wir nach Chapmans die 30 KM wieder nach Gweta zurück und checken in der Lodge ein. Endlich können die Sachen etwas trocknen. Das Klima in der Kalahari ist schon etas anders als im Hwange oder in Nordbotswana. Wir werden wohl dann mal etwas von dem Fleisch grillen. Jetzt sind die Kinder beim Baden. Das Fleisch hat super geschmeckt. Dazu habe ich Kartoffeln im Feuer gebacken. Die Nacht ist etwas unruhig und später regnet es.

12.02.2013
Früh nieselte es nur noch etwas. Wir machen in Ruhe Frühstück und die Kinder gehen noch mal baden. Heute geht es noch für zwei Tage in die CKGR. Freunde von uns sind schon dort und wir wollen uns mit einquartieren. Mal sehen, ob das klappt. Zuerst geht es noch auf die Strasse und wir sehen auch noch Elefanten. Es gibt wirklich nur die Brücke bei Motopi. Wir versuchen, den Fluss noch mal zu erreichen aber das erweist sich als schwierig, da doch ziemlich viele Bäume da sind. Die KM ziehen sich hin. Die Strecke bis zum Matswere Gate sind wir ja schon einige Male gefahren. Es ist nur etwas sandig. Nach einiger Diskussion lässt man uns auch rein und wir dürfen auf Kori übernachten. Ich schaue noch mal in die Liste und stelle fest, dass sie auf Sunday Pan gebucht sind, also müssen wir nach dem Kori noch bis in die Sunday Pan fahren. Wir sehen nur einige Oryx und einige Springböcke. Später werden wir noch mal schauen, was es sonst noch so gibt. Wir treffen bei der Umfahrung der Leopard Pan noch nette Südafrikaner, die uns von den Löwen erzählen, die wir aber nicht sehen. Dafür gibt es die üblichen Verdächtigen. Wir fahren wieder zurück und machen zum Abendbrot Beef und Bratkartoffeln. Wir quatschen noch etwas und dann gehen wir schlafen. In der großen Runde macht es schon Spass. Aber es ist auch eine ganz schöne Lautstärke.


13.02.2013
















Die große Truppe fährt zeitig los. Wir machen in Ruhe Frühstück mit Eier und Schinken. Dann fahren wir in die Leopard Pan und schauen uns noch mal usere Lieblingsoryx und die Springböcke an. Das ist immer schön. Dann geht es nach Süden in das Deception Valley. Gleich beim Abzweig zu den Kori Camps liegen einige Löwen unter den Bäumen. Die schlafen aber nur und machen nichts. Unter der nächsten Baumgruppe haben sich die Gnus eingefunden und wir stellen uns in eine Herde Springböcke. Die Geräusche sind schon interessant. Wir treffen wieder die Südafrikaner und quatschen lange. Sie laden uns zu sich nach Hause nach KZN ein. Sehr nette Leute. Wir fahren noch bis zum Leithau Waterhole aber das ist trocken. Wir machen Mittagspause und fahren dann wieder zurück. Zurück in Kori machen wir kurz Pause und fahren dann noch mal zu den Löwen in der Sunday Pan und beobachten die zusammen mit Miriam aus Kanada und Anton aus Pretoria. Das ist wirklich schön. Wir bleiben fast eine Stunde und machen zig Fotos und Bilder. Dann müssen wir aber zurück, um Bushpizza vorzubereiten. Es wird ein schöner Abend. Später erscheint im Hintergrund noch eine Giraffe. Sonst kommen keine Tiere vorbei.


















14.02. 2013









Früh stehe ich auf, um wenigstens einmal die Sonne aufgehen zu sehen. Das klappt in der Kalahari meistens und von den Kori Sites kann man das wirklich gut beobachten. Erst wird es am Horizont rot und dann später kommt die Sonne raus. Das Schauspiel dauert fast ein Stunde – wirklich schön. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns und fahren ziemlich zeitig los. Wieder treffen wir andere Fahrzeuge. Einsam ist man in der Zentralkalahari wirklich nicht mehr. Um 8:15 checken wir in Matswere aus und 40 Minuten später sind wir auf der Strasse nach Süden- dann wird es sehr langweilig. Ein kurzer Tankstopp in Palapye. Wir entscheiden uns dafür, ein Camp auf der BW Seite kurz vor der Grenze zu suchen, damit es nicht gar so spät wir. Wir SMS’sen Tilo an und versuchen dann zur African River Ranch zu kommen. Dort ist es wirklich schön. Eigentlich ist es eine Farm aber am Limpopo kann man auch campen. Ein wirklich schönes Site BWP 100 pP. Jetzt hängen wir ab. Mal sehen, ob die Hippos später grunzen. Wir grillen noch das letzte Fleisch und machen Backkartoffeln dazu. Die Kinder können noch in Ruhe spielen und man kann einfach etwas abspannen. Eigentlich könnte es jetzt richtig losgehen. Das Duschen ohne Lampe macht auch mit der Campinglampe Spass.





15.02.2013
Der letzte Tag. Heute wird etwas länger geschlafen. Die Hippos haben natürlich nicht gegrunzt, aber davon haben wir ja genug gesehen. Wir machen sauber und packen fertig. Das dauert bis um 10. Dann fahren wir los. Bis zur Grenze ist es ja nicht mehr weit. Eigentlich geht ja auch alles relativ schnell, nur am Ende der Einreise nach RSA zieht es sich am Gate. etwas hin, so dass wir in der Summe eine Stunde brauchen. Da die Kinder gern mal was Besonderes essen würden, entscheiden wir uns für den KFC in Lepahale. Das klappt ganz gut, auch wenn man uns verschimmelte Brötchen andrehen will. Nachdem alle gesättigt sind geht es weiter. Langsam wird die Zeit knapp. In Vaalwater erstehen wir an der Strasse noch ein Rhino, das ich im Vorbeifahren gesehen habe. – Ironwood. Die Strecke zieht sich ganz schon hin und je näher wir JHB kommen, desto mehr nimmt der Verkehr zu. Viele sind auch ins Wochenende unterwegs. Wir gehen noch kurz in die Menlyn Mall aber es ist inzwischen 17:30 Uhr und dann geht die Raserei los. Überall ist Stau und es sind Unfälle. Die Zeit wird immer knapper und ich weiss den Weg nicht mehr genau. Das Garmin routet etwas falsch. Schließlich sind wir um kurz vor 19 Uhr (ausgemacht war 18 Uhr) wieder bei Heather. Schnell müssen wir umpacken und der Transportservice rasst in 25 Min zum Flugplatz. Dort ist die Einwickelmaschine kaputt und wir dürfen auch den Kindersitz nicht als 5. Gepäckstück mitnehmen (nur gegen Bezahlung) . Da er doch schon sehr gebraucht ist, lassen wir ihn da. Marc weint kurz, aber ZAR 450 oder mehr ist für den alten Sitz zu viel. Eine andere Familie nimmt ihn mit und freut sich. Schnell spurten wir über den Flugplatz und schreiben noch 10 Karten in 15 Minuten. Dann wird noch zum Gate gehetzt und wir sind fast die letzten, aber alles geht noch gut. Jetzt sind wir schon in der Luft und der Kapitän hat was von Schnee in München erzählt und Frost- huuuu, das will jetzt keiner wissen. Gute Nacht.

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