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Reisebericht Zimabwe im Juli 2012

in Arbeit
Dieser Urlaub wird etwas anders. Wir fahren zu Acht. Also zwei Familien. Wir haben uns mit lieben Freunden aus dem Münsterland entschlossen, diese Reise gemeinsam zu machen. Wir das sind jetzt, 2 mal Christian, Annett und Petra und die Kinder Wiebke, Nele, Annika und Marc. Nur vornweg, das wird ein tolles Team und es hat richtig viel Spass gemacht.

Hier das Schlusswort von Christian#2 gleich mal am Anfang:
Zum Abschluss dieses tollen Reiseberichtes möchten sich die mitreisenden Münsterländer noch mal kurz zu Wort melden.

Zuerst einmal ganz dickes Lob an Christian ( den Autoren ). Der Reisebericht und die vielen schönen Fotos geben genau das wieder was wir in 3,5 Wochen auf Pad durch die wunderschönen Länder Zimbabwe, Botswana und Namibia gesehen und erlebt haben. Auch für uns war es nach vielen Reisen durch das südliche Afrika das erste Mal, das wir mit guten Freunden und 2 Autos unterwegs gewesen sind.
Durch einige Treffen vorher und sehr gute Vorbereitung der Reise gab es auch überhaupt keine Startschwierigkeiten, wir haben von Anfang an jede Minute geniessen können. Die Planung der Route war nicht so einfach, aber im nach hinein betrachtet haben wir alles richtig gemacht und waren immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Es sind zwar wieder einige Kilometer zusammen gekommen und einige Fahrtage waren grenzwertig, doch im großen und ganzen hat die Aufteilung sehr gut gepasst.
Es ist natürlich schwierig so das absolute Tophighlight zu nennen, aber wie im letzten Jahr die Geparden im KTP, hat sich dieses Mal der nächtliche Löwenangriff auf unser Camp an die erste Stelle der Tierbegegnungen geschoben. Diese unglaublichen Geräusche und dann die Löwen so entspannt beim Fressen zu beobachten, das werden wir lange nicht vergessen.
Ein ganz besonderer Ort für uns ist Great Zimbabwe. Als wir 2010 das erste Mal hier waren, war es nebelig und hat geregnet. Dieses Wetter hat eine ganz eigenartige Stimmung erzeugt und hat uns schon gut gefallen wurde aber noch durch die untergehende Sonne und vor allem den Vollmond in den Ruinen in diesem Jahr getoppt.
Begeistert waren wir auch wie freundlich und aufgeschlossen die Menschen in Zimbabwe mit uns umgegangen sind. Viele dieser kleinen Begegnungen werden ganz lange in unserer Erinnerung bleiben, wir denken gerne an die stolzen Blicke der vielen lächelnden Menschen in Zimbabwe zurück. Ansonsten ist eigentlich alles schon gesagt und geschrieben worden. Zum Abschluss unserer Reise haben wir in Windhoek noch eine Stadtrundfahrt durch Katatura unternommen. Das können wir nur jedem empfehlen. Auch hier sind wir sehr freundlich und lächelnd empfangen worden. Es ist sehr beeindruckend zu sehen in welchen Verhältnissen hier am Rande von Windhoek gelebt wird, aber auch hier hatten wir den Eindruck, das die Menschen zum großen Teil zufrieden und vor allen Dingen sehr stolz sind.
Leider ist auch diese Reise wieder viel zu schnell vorrüber gegangen, doch wir haben jeden Tag genossen. Die abendlichen Lagerfeuer mit vielen spannenden Geschichten, das gemeinsame Zubereiten des Abendessens ( bei teilweise eiskalten Temperaturen ) waren auch Höhepunkte der Rundreise. Es war einfach ein perfekter Urlaub, es hat so viel Spass gemacht, wir hoffen das wir noch häufiger die Gelegenheit bekommen diese wunderschönen Länder zu bereisen.
Gerade in Zimbabwe, das wir nach 2010 zum 2. Mal besucht haben, haben wir uns sehr wohl gefühlt. Es gab nie eine Situation in der wir uns nicht sicher gefühlt haben. Diesel, Lebensmittel und alles andere für den täglichen Gebrauch gab es auch überall, so das auch hier ein entspanntes Reisen möglich ist.
Die Reise zu 8 hat uns auch sehr viel Spass gemacht, wir haben tolle Sachen gemeinsam erlebt, wir konnten auch mal Strecken fahren, wo wir alleine überlegt hätten ob das Sinn macht. Gerade im Matusadona NP war es doch beruhigend mit 2 Autos unterwegs zu sein. Wenn man es ehrlich betrachtet, ist der Aufwand für den Matusadona zu groß gewesen. Wir waren hier zwar 3 Tage, die wären an anderer Stelle aber bestimmt besser aufgehoben gewesen.
Wir waren auf jeden Fall eine tolle Truppe, nicht die Besten unterwegs aber bestimmt die Lustigsten. Mal schauen wohin es uns in den nächsten Jahren verschlagen wird.

20.07.
Die Nacht war erholsam. Pünktlich setzt das Flugzeug kurz nach 5 in Windhoek, Namibia - für einige Mitflieger ganz unerwartet - auf. Es ist so um die 13 Grad warm. Wir kommen gut durch die Immigration und auch das Gepäck ist alles da. Bis alle von der Immigration kommen, haben wir schon alle Gepäckstücke beisammen. Die Fahrer von Kalahari Car Hire sind auch schon da und es bleiben gerade noch 5 Minuten zum Zähneputzen. Auf dem einen Vertrag stimmt die Summe nicht und bei unserem Auto steht eine Lache unter dem Motor. Kurz bei Hubert angerufen, die Summe wird korrigiert und ich soll bei Toyota in Gobabis noch mal das Kühlwasser überprüfen lassen. Dann geht es endlich los, immer der aufgehenden Sonne entgegen. Nach 3km hält Christian wieder an. Die Öllampe blinkt. Wir schauen nach dem Öl, alles iO. Das Blinken sollte dann auch die ganze Reise anhalten. Das geht ja gut los. Also weiter. Die Paviane säumen die einsame Strecke und die afrikanische Sonne taucht alles in warmes Licht. Um 9:00 Uhr sind wir in Gobabis. Bei Toyota wird festgestellt, dass einfach zu viel Kühlwasser aufgefüllt wurde und das dann durch das Ventil entwichen ist. Also kein Problem. Kurz wird noch Geld besorgt und dann geht’s an das leidliche Einkaufen. Der Spar und der Shoprite sind zwar mit Windhoek nicht zu vergleichen, aber es gibt alles notwendige. Nach einer kurzen Pause sind wir mittags an der botswanischen Grenze. Die Formalitäten sind schnell erledigt und dann sind auch die 200 km bis Ghanzi kein Problem mehr. Eine Stunde werden die Uhren vorgestellt. Trotzdem sind wir kurz nach drei in Ghanzi, ziehen einige Pula und checken in der Tautona Lodge auf dem Campsite für 80 Pula/Person ein. Dort haben wir genügend Zeit alles in Ruhe einzupacken und den langen Tag ausklingen zu lassen. Es wird ein schöner Abend mit Burenwurst, Brokkoli und Kartoffel. Um sechs ist es dunkel und dann wird es schlagartig kalt.


21.07.
Früh um kurz vor sechs ist es noch dunkel. Aber dann erfreut uns die Kalahari wieder mit einem herrlichen Sonnenaufgang. In Ruhe wird gefrühstückt. Das Thuraya Telefon funktioniert hier noch nicht wirklich, keine Abdeckung. Um kurz nach neun sind wir auf der Strasse Richtung Maun. Eigentlich ist heute ein reiner Fahrtag geplant, mit kurzem Einkaufsstopp in Maun. Hinter dem Kuke Zaun gibt es eine kurze Pause. Die Fahrt ist ziemlich eintönig. Ich fahre so und denke, „ha da steht ein Chamäleon mitten auf der Strasse…“ . Das ergibt eine Vollbremsung und tatsächlich, mitten auf der Mittellinie sitzt ein Kamelion. Erst dachten wir es ist tot, da es sich im Wind der vorbeifahrenden Fahrzeuge bewegte aber nein. Also haben wir es „gerettet“. Es erwies sich als sehr zutraulich und die Kinder fanden es super. Dafür musste es einige Streicheleinheiten über sich ergehen lassen.

In Maun gehen wir noch einmal in den Spar und in die Beef Boys Butchery und füllen die Vorräte noch mal auf, immerhin gibt es auch Kudu und Oryx. Wir sind froh, als der Einkaufsstop vorbei ist und wir aus dem wuseligen Maun raus können. Das Fleisch bringen wir glücklich durch den Vet Fence. Die Strasse immer nach Osten zieht sich hin. Elefanten sind diesmal zwischen dem Nxai und dem Magkadigadi Nationalparks nicht zu sehen, nur dumme Strausse, die immer dann wenn ein Auto kommt auf die Strasse müssen… . Planmäßig sind wir so gegen vier in Gweta und mieten uns auf dem Campsite der Gweta Lodge ein. Es gibt zwar einen Pool aber es ist schon etwas kühl (80P/P). Alle duschen, einige kalt, bei den Männern gibt es warmes Wasser, so wie das sein muss ;-). Die Kinder nutzen die Zeit zum Pferd und Fangen - Spielen und wir grillen Hamburger. Mit Braai Salz schmecken die echt lecker. Es war ein anstrengender Tag. Zeitig gehen alle schlafen.

22.07.
Heute ist der letzte Transittag. Relativ zeitig geht es deshalb los. Die Strecke bis Nata und dann nach Norden ist eintönig und zieht sich hin. Da entgegen unserer Anfragen in den Autos doch keine Sicherheitswesten sind, versuchen wir in Nata welche zu bekommen – Fehlanzeige, na ja mal sehen. Die Fahrt durch die Baustelle auf der Strasse Richtung Kasane ist ziemlich anstrengend und staubig. Nele erspäht aber auch schon die ersten Elefanten. Gegen Mittag sind wir in Pandamatenga. Da sind wir schon die dritten und vierten, die über die Grenze wollen, das ist richtig Stress für die Jungs. So viele kommen sonst die ganze Woche. Die BW Seite ist schnell erledigt. Auf der ZIM Seite dauert es länger. Jeder braucht ein Visum und muss das auch bezahlen, auch die Kinder (jeweils USD 30). Für das Auto gibt es ein TIP und das kostet insgesamt mit Versicherung USD 50. Eigentlich läuft alles ziemlich korrekt ab, nur ist für uns nicht zu erkennen wer der Chef ist und nun Recht hat, da es einen kleinen Disput gibt, ob nun die Kinder bezahlen müssen oder nicht. An der Kleidung kann man es nicht sehen. Der mit der Uniform hat am wenigsten zu sagen. Für unser Auto gibt es keine Zulassungskopie, aber ein Rückruf bei HH bestätigt, es geht auch so – war natürlich der Gedanke, dass es hier schon wieder alles zu Ende sein könnte. Nach einer Stunde heißt es - Willkommen in Zimbabwe. Auf einem schlechten Feldweg fahren wir Richtung Victoria Falls.

Schon wenige Kilometer hinter der Grenze sehen wir die ersten Elefanten und Kudus etc.. Der Hwange NP ist ja auch nicht weit. Es ist eine schöne Strecke und gegen fünf sind wir in Victoria Falls. Hier ist business überall. Wir steigen im Vic Falls Rest Camp ab, überlegen aber aufgrund der Lage und der Lautstärke auf deren River Campsite, direkt am Fluss etwas auserhalb auszuweichen. Eine gute Entescheidung. Dort gibt es Hippos und einen super Sonnenuntergang mit vielen Bildern. Wir grillen Fleisch mit Backkartoffeln und beschließen früh um 5:30 Uhr aufzustehen, um den Sonnenaufgang an den Fällen zu sehen, na das wird lustig.



23.07.
Nachts ist es ziemlich kalt und 5:30 Uhr ist ganz schön früh. Schwer lassen sich die steifen Zelte einpacken. Alle sind noch müde. Es wird schon rot, als wir am Parkplatz bei den Fällen eintreffen. Wir sind die einzigen Besucher, aber Öffnung ist nicht sechs Uhr sondern erst 6:30 Uhr (im Winter). Sobald die Torbesetzung da ist, machen die für uns auf, aber bis die Kassen laufen, dauert etwas (USD 30 – Kinder die Hälfte). Da jeden Augenblick die Sonne aufgeht, sprinten wir erst zu den Devil Falls, aber da stimmt der Winkel nicht, man sieht ja auch erst im letzten Moment, wo die Sonne genau herkommt. Dieses Gerenne muss lustig ausgesehen haben, aber wenigstens wurde einem warm dabei. Die Bilder gestalten sich aufgrund der Gischt als schwierig.









Nach 2 Stunden sind wir nass und fertig. Wir schauen dann noch den Bahnhof an und um neun Uhr sind wir auf der Strasse Richtung Bulawayo.



Eine kurze Frühstückspause und bei der Polizeikontrolle werden wir wegen Nichtangeschnalltseins USD 20 los. Der Gurt auf der Beifahrerseite geht aber schon die ganze Zeit nicht, also müssen wir den unten abschrauben, damit er wenigstens so aussieht, wie angelegt. Zum Glück kann ich die Diskussion um die Warnweste abbiegen. In Hwange bekommen wir dann auf dem Flohmarkt endlich welche und ab man will die später auch bei weiteren Kontrollen sehen. Kurz darauf kommt eine Abteilung der Armee singend die Strasse rauf. Sind schon lustig anzusehen, die Jungs. Wir biegen auf die Schotterpiste Richtung Binga ein. Die ist zwar ziemlich steinig, staubig und corrugated aber gut fahrbar. Überall sind Dörfer und Leute unterwegs. Viele winken. Alles ist sehr trocken und es staub gewaltig. Manchmal wollen die Kinder Sweets und kaum hat man angehalten, kommen von irgendwoher Kinder angerannt. Teilweise gibt es schöne Ausblicke auf das Zambesi Escarpment. Binga ist am Ende nur eine Ansammlung von verschiedensten Business. Wir fahren zur Kalizo Lodge und nächtigen dort für USD 44 pro Familie – ein billiges Land ist ZIM nicht. Der Strom ist gerade weg, also gibt es aktuell auch kein Wasser, aber der Pool ist super und wir sind wieder mal die einzigen. Alle Baden, spielen mit dem Wilson und man kann auch die Haare mit Wasser aus dem Pool waschen. Abends gibt es Buschpizza und der Sonnenuntergang ist außerordentlich schön.




























24.07.
Die Nacht war ruhig. Heute geht es zum Matusadona Nationalpark. Aber erst tanken wir bei der MCD für UDS 1,38 auf. Dann versuchen wir etwas einzukaufen. Die Regale im Spar sind noch etwas leer. Aber zum Überleben reicht es schon.



Andere Touris sehen wir nicht. Auf Teer geht es ein Stück zurück und dann biegen wir auf die Schotterstrasse durch die Berge ab. Diese zieht sich durch eine schöne Landschaft und durch viele Dörfer. Die Menschen sind freundlich und gehe ihren Tagesbeschäftigungen nach. Teilweise sind ganz schöne Steigungen zu überwinden und Wasserdurchfahrten, aber alle haben ihren Spass. Christian diskutiert mit einem jungen Mann, da dieser eine Spanien Fußballshirt an hat. Dafür bekommt er aber auch ein kleines Foto geschenkt.



Kurz nach dem Mittag erreichen wir den Abzweig zum National Park. 4x4 only sagt das Schild und es geht sofort los. Hoch, runter, quer durch die Landschaft, über große Steine, durch Flussbetten, aktuell alle trocken und das ganze drei Stunden lang. Im Busch sind eine Reihe von TseTse’s unterwegs aber wir haben mit denen keine größeren Probleme. An der Eingangsschranke stellen wir fest, dass doch ab und zu einmal Besucher im Park sind. Aktuell zwei Österreicher. Außerdem sind es ja nur noch 40 km bis Tashinga. Auf halber Strecke liegt ein Defender der Parkverwaltung mitten auf einem Anstieg. Das Radlager hat wohl die 10-köpfige Besatzung nicht ausgehalten und ist einfach auseinander gefallen. Aber der Traktor vom Camp ist schon unterwegs, den treffen wir dann später. Wir lassen etwas Wasser und ein paar Früchte da. Wir registrieren uns im HQ (sehr interessant, mit altem Chubb Tresorraum;-), bezahlen und sind so gegen fünf im Camp. No.6 , das ganz vorn auf der Landspitze, wäre gebucht und wir könnten das nicht belegen, wurde uns gesagt… .Es war während unserer drei Tage nie jemand da. Wir suchen uns einen Platz am Westufer, bauen auf und genießen den Abend. Es gibt einen großen Potje voll Eintopf. Der schmeckt allen sehr gut. Der Sonnenuntergang ist super und in der Dunkelheit kommen die Campelefanten und schnüffeln um die Autos rum… .
























25.07.
Am schönsten ist die Zeit vor dem Sonnenaufgang. Dann wird der Himmel rot, blau, orange und man kann super Bilder machen.





Zum Frühstück essen wir Eier und Speck und dann wird den ganzen Tag nichts gemacht nur eine kleine Wanderung um die Landspitze.



Man kann die Krokodile im Wasser sehen.







Die Österreicher hatten uns vor großen Exemplaren am Ufer gewarnt, dass musste ich den Kindern erst einmal vermitteln – so ein großer See und nicht im Wasser spielen. Wir backen noch ein Brot und das gelingt ausgezeichnet. Wir beschließen, noch eine Nacht zu bleiben. Nach Anbruch der Dunkelheit kommen wieder die Elefanten. Diesmal warten wir draußen auf sie.






26.07.
Heute machen wir eigentlich auch nichts nur am Nachmittag wollen wir mal versuchen eine kleine Ausfahrt zu machen. Eigentlich ist das im Park relativ schwer, da alles sehr weit ist und sehr buschig. Im Camp sieht man da am meisten Tiere. Wir fahren in Richtung Mucheni Point, bis es nicht mehr weiter geht. Der Weg verschwindet im Busch und ist nicht mehr befahrbar.





Von weitem sehen wir Elefanten und Hippos. Menschen treffen wir keine. Wir können von Fern die Landspitze des Camps sehen. Als wir die Nacht verlängert haben, hatte ich nach der Fähre nach Kariba gefragt – das wäre durchaus eine Alternative. Wenn man das 2 Tage vorher ansagt, so die Aussage, würden sie das organisieren. Schade, hätte ich gleich am Anfang mal fragen sollen. Sonst war die Ausfahrt nicht sehr ergiebig, nur hat man immer wieder schöne Ausblicke auf den See.









Bei der Rückfahrt treffen wir noch eine Herde Elefanten. Die restliche Zeit des Tages verbringen wir im Camp – wieder mal allein.










27.07.
Heute früh müssen wir Matusadona verlassen – es hat uns gut gefallen, ob es die beschwerliche Anfahrt wert ist ?



Wir backen noch Brötchen, die werden ganz gut. Die Strecke bis zur Strasse zurück zieht sich hin aber wir kennen die 67 km ja schon.



Aufgrund der Zeit entscheiden wir uns nach Karoi anstatt nach Kariba zu fahren, weil das sonst zu spät werden würde. Die Strecke zieht sich über Hügel und durch den Busch, durch Dörfer, über Brücken und sehr staubig. Selbst der Senyanti River ist fast trocken. Inklusive einer Polizeikontrolle kurz vor Karoi kommen wir aber gut durch und nehmen, da als einziges Verfügbar eine Übernachtung im Garten des Three River Inn, das auch schon mal bessere Zeiten gesehen hat (USD 20 / Familie). Vorher kaufen wir im TM und auf dem Strassenmarkt ein. Hier geht es herrlich afrikanisch zu. Der TM hat ein gutes Angebot, ist aber ziemlich teuer.



Man kann auch eine Packung Corrnflakes für USD 8 kaufen … .



28.7.
Früh sind 2 Grad. Das Frühstück dauert dementsprechend nicht lang und schon geht es los. Die Tanks werden noch voll gemacht (Diesel USD 1,28). Damit umgehen wir diesemal auch die Polizeikontrolle.





Richtung Norden ist ziemlich viel LKW – Verkehr aber alle fahren relativ schnell. Es sind fast ausschließlich amerikanische Laster mit Linkslenkung… .Die Fahrt ist unspektakulär. In Morongora checken wir ein und bekommen unsere Müllbeutel um alles wieder mit zu nehmen.



Dann geht es das Escarpment hinab. Man hat einen wunderschönen Ausblick aber es ist ziemlich diesig im Zambesital. Unten befindet sich der Abzweig zum Mana Pools Nationalpark und am Gate werden wieder die Permits überprüft.



Die Wellblechpiste bis zum nächsten Gate ist nicht so schlimm und vor dem nächsten Gate sehen wir schon den ersten Elefanten.

Jetzt sind es nur noch ein paar Kilometer auf einer Sandpiste. Wir sehen wieder Elefanten und dann nähern wir uns dem Fluss.



Da es sehr trocken ist, konzentrieren sich die Tiere in Flußnähe. Wir Checken im HQ ein und gegen Mittag sind wir auf unserem Exklusiven Site Mucheni 3. Dieser Platz ist jeden der USD 150 wert. Direkt am Fluß, Alleinlage und die Tiere sind schon da. Elefanten, Wasserbock, Impala, Mehrkatzen, Paviane, viele Hippos im Fluß. Es ist traumhaft.



















Da wir zeitig da waren, können wir am Nachmittag noch etwas herumfahren. Wir fahren separat, sonst ist der Staub zu schlimm. Überall ist es trocken. Auch der Abend im Camp ist wunderschön. Überall Elefanten und andere Tiere, die Hippos grunzen, was will man mehr?























29.07.
Heute ist ein ganzer Tag Mana Pools.



Wir lassen es langsam angehen und fahren die Wege ab. Nach Osten geht es nicht weit, da ist dann ein privates Safarigebiet. Es gibt überall Wasserböcke, Elefanten, Impalas, Hippos, Affen etc.







Mittags machen wir eine Pause auf dem Camp und lassen es uns gut gehen. Die Tiere kommen alle vorbei und zeigen sich.







Dann fahren wir noch mal los. Schon auf dem Rückweg werden wir auf die Painted Dogs direkt an der Strasse zum Flughafen hingewiesen. Nichts wie hin. Tatsächlich haben wir die für eine Weile für uns, aber sie sind doch ziemlich im Dickicht. Aber dann kommen immer mehr Leute angefahren, ist halt der Haupteingangsweg. Wir kommen später noch einmal wieder und da liegen sie zum Schlafen auf der Strasse. Ein schönes Erlebnis.









Wir backen noch ein Brot. Es wird eine schöner Abend, nachdem wir den Tisch dann von der Ameisenstrasse entfern haben, muss auch keiner mehr beim Essen aufspringen ;-).






30.7.
Heute ist unser letzter Tag im Mana Pools National Park. Wir fahren ein bisschen herum und schauen uns Tiere an, gehen duschen, waschen Sachen etc.. Mittags gibt es eine lange Pause. Im Camp ist es einfach zu schön. Hier sind auch alle Tiere wieder da, die Elefanten, die Impalas, die Wasserböcke, die Affen, kleine Elefanten, die Hippos grunzen und prusten im Wasser – was will man mehr, außer gutes Licht für Bilder.









Eine Fahrt in den südwestlichen Busch bringt nicht viel. Es ist einfach zu trocken, wenn man vom Fluss weg kommt. Auf dem Rückweg sehen wir zwei Wildhunde des anderen Rudels, die sind aber zu schnell unterwegs für Bilder. Abends gibt es Buschpizza. Hier könnte man es wochenlang aushalten. Heute habe ich mal zu hause angerufen – die Thuraya Abdeckung ist problemlos, wie auch im restlichen Zimbabwe.










31.07.
Um 2:50 Uhr in der Frühe wird es laut. Es klingt wie eine Jagd und wird immer lauert. Dann kurzes Gebrüll und 5m neben unseren Autos bringen ca. 8 Löwen eine Impaladame zur Strecke. Diese hätte wohl alternativ in den Fluss springen können, was aber wohl auch ihren Tod bedeutet hätte. Die nächste halbe Stunde verbringen die Löwen damit, sie zu verspeisen, natürlich nachdem der Pascha lautstark die Prioritäten verkündet hatte.







Wir können sie 2-3 m neben den Autos beim Fressen beobachten. Die Knochen knacken auch ziemlich laut. Ein unheimliches Geräusch. Nachdem sie fertig sind, ziehen sie flussabwärts weiter. Das war ein wirklich exklusives Erlebnis. Darum sind das wohl Exklusive Campsites … . Als 3 Stunden später die Sonne aufgeht sind 2 Knochen, ein paar Blutspritzer und ein Huf alles, was übrig geblieben ist.









Die Guides vom nächsten Site kommen mit ihren Touris und beschweren sich, warum wir sie nicht geholt hätten, wir hätten doch den Marc mal schnell runter schicken können ;-))). Ein schöner Spass, wir quatschen noch etwas und packen dann zusammen. Was für ein Abschluß in diesem wunderschönen Park. Wir fahren die 100 km bis zum Gate zurück und dann auf der Teerstrasse Richtung Süden.











Christian muss kurz noch mal bei der Polizei USD 20 abgeben aber sonst geht es ziemlich zügig. Es gibt wieder eine kurze Turbo Pause zwischendrin, aber wenn der etwas abgekühlt ist geht es wieder. In Karoi stocken wir noch mal die Vorräte auf und besuchen das Postoffice.













Solche Sachen sind immer sehr interessant. Und dann heisst es fahren, fahren, fahren.





Als Übernachtungspunkt hatten wir uns Kadoma rausgesucht und die Guides im Mana Pools hatten uns auch auf das Rest Camp dort verwiesen. Aber Camping gibt es nicht wirklich und weiter wollen wir auch nicht. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt folgen wir ein paar alten Schildern und mieten uns in einem ehemaligen Ressort ein. Das sieht schon ziemlich schlimm aus, aber wir brauchen ja nur eine Wiese zum campen. Für USD 30 dürfen wir das auch und es gibt eine Toilette, zumindest in etwa… . Heute werden Nudeln mit Hackfleisch gegessen. Gute Nacht






















01.08.
Alle haben gut geschlafen. Es war ziemlich ruhig. Aufgrund der Höhenlage ist es etwas frisch.





Nach dem Frühstück geht es wieder auf die Strasse Richtung Masvingo.





Dort fahren wird durch und wollten eigentlich bei Norma Jeans Lakeview einchecken. Das Campsite ist nicht wirklich schön und USD 12 pro Person (auch für die Kinder) ist dafür sehr teuer- es gibt da auch keinen Verhandlungsspielraum. Also entscheiden wir uns für den staatlichen Campingplatz direkt im Great Zimbabwe National Park.









Dort ist es auch nicht schlecht und man kann zu den Ruinen laufen. Wir besichtigen die Ruinen noch am Nachmittag. Es sind eine Reihe Schulklassen unterwegs. Wir Weissen werden angeschaut wie Außerirdische und Annett und Annika müssen für den Einen oder Anderen als Fotomodell herhalten. Auch werden sie gern angefasst. Es ist schon lustig. Viele Bilder werden von den Ruinen gemacht.



























Abends essen wir den vorher vorbereiteten Kartoffelsalat und gegrilltes Fleisch. Nach dem Sonnenuntergang gehen wir noch einmal zur Great Enclosure. Der Vollmond beleuchtet alles sehr schön und das ist schon beeindruckend.







Es wird ziemlich kalt in dieser Höhe.
02.08
Wir nehmen zwei Holländer mit nach Bulawayo. Es ist eine ereignislose Fahrt. Die Gegend ist ganz schön dicht besiedelt. In Masvingo wird noch mal aufgetankt für USD 1,32. In Bulawayo, ist schon eine ziemlich große, lebhafte Stadt, versucht Christian noch Geld zu besorgen aber das erweist sich als schwierig und funktioniert diesmal mit der Visa Karte nicht (Master geht ohne Probleme). Wir kaufen noch einige sehr teure Sachen im TM und Hackfleisch für Hamburger in der Butchery. Eigentlich wollten wir ja für die Kinder ins Chicken oder Pizza Inn, aber das wäre zu spät geworden. Dann geht es die letzten Kilometer in den Matopos National Park. Es ist schon wieder vier Uhr. Wir richten uns am Maleme Dam ein und lassen den Tag ruhig ausklingen. Quatschen mit Zimbabwern und grillen Hamburger. Das Camp ist wirklich sehr schön gelegen (USD 8pP –Kinder die Hälfte).






03.08.
Heute wollen wir die Höhlenmalereien und den World’s View anschauen. Die „Höhlen“ sind über den Park verstreut und eigentlich sind es nur Felsüberhänge. Dort sind Jagdszenen und ähnliches dargestellt. Das ist ganz interessant anzuschauen.

















Eine kurze Fahrt in den Game Park ist wenig erquicklich – neben Hippos gibt es kaum Tiere.

Wir nutzen die Zeit zum Brötchenbacken. Die werden diesmal viel besser.







Am Nachmittag machen wir eine kurze Tour zum World’s View und nach einigen Verhandlungen können wir das Ticket auch noch am nächsten Tag mit benutzen (USD 10 pP). Der Ausblick ist phantastisch und der Sonnenuntergang taucht alles in warmes Licht. Es sind wieder viele Schulklassen unterwegs. Im Camp sind wir allein und es ist sehr ruhig.




































04.08.
Christian wollte heute Rhino tracking machen also arrangiert er das für den Nachmittag. Früh fahren wir noch einmal zum World’s View. Jetzt kommt das Licht ja von der anderen Seite. Dann wird noch mal eine Höhle angeschaut und bis zum Nachmittag im Camp pausiert.









Dort gibt es einige Argumente mit der lokalen Pferdepopulation ;-). Gegen drei starten wir noch mal zum Game Park. Christian mit Ranger, der sie zu Fuß begleiten wird. Wir fahren mit dem Auto. Überall im Park schneiden die Frauen das Hohe Grass zu Bündeln für die Eindeckung der Häuser. Insgesamt sind sehr wenige Tiere zu sehen. Nicht einmal die üblichen Verdächtigen wie Impalas u.ä. Als wir schon fast fertig sind (18:00 schließt das Tor) , begegnen wir einem Safari Auto, dass uns auf Rhinos in einem Nebental hinweist. Schnell fahren wir dort hin und treffen noch die Ranger. Die wissen nicht, ob wir das noch schaffen und dann geht es mit Gewehr und im Laufschritt durch den Busch. Wir sehen zwei große und ein kleines. Das war ein schönes Erlebnis.









Unserer Fußentdecker hatten auch ihre Rhinos gesehen, waren aber zu spät am Tor, so dass erst einmal jemand geholt werden musste, der wieder aufgeschlossen hatte. Es war schon dunkel als alle im Camp eintrafen. Das Essen hatten wir schon fast fertig. Ein schöner Tag.
05.08.
Heute ist wieder ein Fahrtag. Früh in der Kälte (meist so um die 2 Grad) stehen wir auf und packen alles zusammen. Über Plumtree wollen wir zurück nach Botswana. Dann nach Francistown und soweit wir möglich in Richtung der Zentralkalahari. Erst mal kürzen wir quer über die Feldwege nach Fig Tree ab und dann geht es auf der Teerstrasse immer in Richtung Grenze. Die ZIM Seite geht schnell aber auf der Botswana Seite, müssen jetzt alle Informationen, die man früher auf den Einreisezettel geschrieben hat, angesagt werden und das dauert – genau zwei Stunden in unserem Fall. Die Kinder sind leicht genervt, aber was will man machen. Die restlichen Kilometer bis Francistown sind schnell zurückgelegt.

Dort haben sich die Kinder einen Besuch beim KFC verdient, denn sie auch gern wahrnehmen. Im Superspar füllen wir kurz vor vier (Sonntag) noch unserer Vorräte auf – ist schon komisch – mal wieder in einem Laden zu sein, in dem es alles gibt und wo man es auch bezahlen kann. Nach dem Auftanken verlassen wir die Stadt Richtung Westen. Wir wissen nicht, wo wir übernachten. Zwischendurch müssen wir kurz anhalten, da der Turbo des anderen Autos wieder Geräusche macht. Dann geht es weiter. Gegen Sechs sehen wir an der Strasse ein Bohrcamp. Dort dürfen wir für die Nacht bleiben. Dafür geben wir ein paar Bier und noch ein paar Hühnchenteile vom KFC ab. Essen müssen wir zum Glück nicht mehr machen, da alle noch satt sind.
06.08.
Relativ zeitig geht es früh los. Die Jungs haben auch nachts die Musik nicht so laut gemacht, nur der Generator war etwas nervig. Als nächste Station haben wir uns Letlhakane herausgesucht. Dort wir noch mal kurz eingekauft und dann machen wir uns an die letzen 200 km bis Rakops. Es ist überall sehr trocken aber schon weit südlich von Rakops sehen wir plötzlich den Boteti unter der Strassenbrücke.





Das ist schon toll, wie weit in den Süden der jetzt geht. In Rakops biegen wir ab auf den Track der uns jetzt 40 km bis zum Matswere Gate führt.

Es ist extrem staubig und am Anfang sind einige Tiefsandfelder zu fahren. Aber auch das geht vorbei. Tiere sind bis zum Gate nicht wirklich zu sehen. Aber genau am Zaun sieht Annika das erste Kudu.

Nach dem Einchecken, sind die restlichen Kilometer bis zu den Kori (CKKOR-04) Campsites schnell geschafft. Außer Springbok und Ducker ist nicht viel zu sehen. Das ist schon interessant, wie trocken die Kalahari jetzt ist. Im Camp machen wir ausreichend Pause, und auch die lokale Vogelpopulation freut sich über etwas Wasser.













Ein kleiner Game Drive am Abend bringt nicht viel aber die Sonne tauch alles in warmes Licht. Zum Grillen lassen wir das Feuer etwas herunterbrennen. Die Ranger stoppen kurz und fragen uns, ob wir aufgrund des kleinen Feuers keine Angst vor Löwen hätten. Haben wir nicht. Ziemlich schnell wird es kalt – in der Kalahari. Da dauert der Abend nicht so lang.
07.08.


Heute steht der ganze Tag der CKGR zur Verfügung. Also Game Drives und Campleben. Nachdem wir aufgetaut sind und die Sonne da ist fahren wir über die Sunday Pans in das Passarge Valley. Zu sehen gibt es diverse Honigdachse und Feldermaus-Ohren Füchse. Natürlich treffen wir auch die üblichen Verdächtigen Huftiere und Erdbewohner.



Uns gefällt die Kalahari in der Regenzeit besser. Alles sieht jetzt echt trostlos aus. Kurz nach dem Mittag sind wir wieder im Camp. Christian hat sich schon im Kuchenbacken geübt und gleich danach kommt noch ein Brot dran. Es ist ziemlich kalter Wind unterwegs auf CKSUN-01. Im Windschatten der Autos geht es einigermaßen. Die blattlosen Büsche helfen nicht wirklich. Nachmittags gibt es noch eine kurze Tour um die Leopard Pan und zum Sunday Pan Wasserloch. Dort ist ziemlich viel Betrieb und man kann die Huftiere gut beobachten.





Der Abend im Camp wird aufgrund der Kälte ziemlich kurz. Zeitig verschwinden die Kinder in ihren Betten.
08.08.
Es ist sehr kalt heute früh. Ich schaue aus dem Zelt und genieße den Sonnenaufgang mit der Kamera. Dabei friert mir fast der Unterarm ab.



Als wir eine Stunde später aufstehen zeigt das Thermometer immer noch -7°C. Es muss also unter -10°C gewesen sein. Eis ist innen an den Zelten. Wir verschieben das Geschirrspülen auf später und stellen den Frühstückstisch in die Sonne. Langsam wird es besser. Nele geht es heut nicht gut. Es gibt Rührei und Schinken zum Frühstück. Das ist unser letzter Tag in der CKGR. Wir haben noch eine Übernachtung an der Phokoje Pan gebucht. Das ist ein ganzes Stück und dahin werden wir uns langsam durch das Deception Valley begeben.



Es gibt wieder relativ viele Honigdachse und Fledermausohrenfüchse zu sehen. Sonst war immer das Gras zu hoch und wir hatten die nie so gesehen. Viele Tiere sind jetzt auf die Wasserlöcher angewiesen und man trifft sie dort. Dort treffen wir auch Otto und Sigrid, die das letzte Jahr die Westroute mit einem Toyota heruntergefahren sind und nun einige Monate im südlichen Afrika herumreisen bevor sie die Ostroute wieder Zurück nach Europa fahren. Ach, es ist so schön, Zeit zu haben (http://hasott.npage.de/). Wir verquatschen uns und es ist schon interessant. Nach einer Weile haben die Tiere keine Angst mehr und kommen einfach so zum Wasserloch, das 10m neben uns ist. Direkt daneben liegt ein toter Löwe… . Der Weg bis Phokoje zieht sich ganz schön hin. Zwischendurch sammle ich Holz, wenn die Nacht wieder so kalt wird. Christian war direkt hingefahren, damit sich Nele etwas ausruhen kann. Das scheint funktioniert zu haben. Es geht ihr wieder besser – zum Glück. Wir genießen das Campleben, essen, trinken, quatschen, spielen mit Wilson, die Kinder bauen sich Hindernisbahnen und so weiter. Es wird ein schöner Abend und wir grillen uns wieder Buschpizza. Das macht immer allen viel Spass. Wir entscheiden uns, am Morgen früh loszufahren und zu versuchen zurück bis zur Zelda Farm (Nambia) zu kommen. Die Sonne zaubert einen super Sonnenuntergang. Wenn es nur nicht so kalt wäre … . Gute Nacht.






09.08.
Die Sonne ist noch nicht ganz da, als wir abbauen. Frühstück gibt es später. Es ist kalt und die Zelte falten sich nicht so besonders gut. Wir fahren durch die Pans und erfreuen uns an den „üblichen Verdächtigen“. Frühstück ist auf der Tau Pan. Hier sind auch einige Giraffen dabei sich zu verköstigen. Das ist immer noch einer der schönsten Plätze in der CKGR.



Die Fahrt zieht sich hin. Wir nehmen den Western Link, der sich relativ zügig fahren lässt. 4WD braucht man eigentlich in der CKGR nie. Dann biegen wir auf die Verbindungsstrasse nach Norden ab und erfreuen uns an den Tieren am Motopi Wasserloch.

Auch die Strecke nach Westen am Zaun entlang (80km) sind ziemlich zügig zu fahren. Diesmal brauche ich noch nicht mal Luft raus zu lassen. Am Gate holen wir auch Christian wieder ein. Sie mussten einmal pausieren, weil der Turbo wieder Geräusche machte, dann ging es wieder. Wir checken aus und fahren die letzten 40 km bis zum Teer. Dort benutzt Marc die schöne Reflektionsweste und öffnet das Gate für uns alle.

Die weitere Fahrt nach Ghanzi ist ereignislos. Wir stoppen noch mal im Spar/Choppies für Fleisch und Gemüse für den Abend (die Bettelei in Ghanzi hat ganz schön zugenommen). Dann folgt die langweilige Fahrt Richtung NAM Grenze, die wir um kurz vor vier erreichen. Alles läuft problemlos. Bis zur Zelda Farm ist es nicht mehr weit. Es sind ziemlich viele Leute da: Daran muss man sich erst mal wieder gewöhnen. Direkt neben dem Cheetah Gehege bauen wir unser Lager auf und einige duschen oder die Kinder spielen mit den zahmen Erdmännchen oder schauen bei der Leopardenfütterung zu.



Abends gibt es ein Menü aus Gemüse, Kartoffeln und Paprika – Hühnchen. Wir Erwachsenen stehen noch eine zeitlang am Feuer (es ist wieder mal ziemlich kalt) und lassen die Reise Revue passieren. Dazu gibt es später noch ein Schlusswort. Morgen trennen sich unsere Wege. Wir fliegen am 11. zurück. Unsere Freunde haben noch zwei Tage länger Zeit.
Die letzte Nacht verbringen wir in Ondekaremba und fahren noch mal in die Stadt, um einzukaufen und lassen den Urlaub langsam ausklingen. Der Rückflug verläuft ereignislos. Zurück in Frankfurt haben alle Hunger. Das Essen in der Economy Class der Air Namibia ist nicht so der Bringer.


Dieser Urlaub war etwas Besonderes – vielen Dank an alle die mit dabei waren.

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