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Reisebericht Sultanat OMAN im Februar 2012

in Arbeit
11.02.
Um 3:15 klingelt der Wecker. Es sind -17°C. Rechtzeitig sind wir in Dresden – wärmer ist es noch nicht. Wir sind fast die letzten beim Einchecken – die Azubine am Schalter brauch früh um 5 etwas länger. Das Flugzeugenteisen dauert etwas also gibt es Verspätung in Frankfurt – wir haben ja genug Zeit. Der Flieger nach Riad geht erst kurz nach10. Der Flug ist ziemlich unspektakulär. Bis in die Türkei liegt Schnee, ab Beirut beginnt die Wüste. Gegen 6 sind wir in Riad – 80% der Passagiere steigen hier aus und es wird aufgetankt – ist warscheinlich das billigste Kerosin der Welt. Nach1,5 h geht es weiter nach Muscat, wo wir pünktlich um 21.15 landen. Ein ziemlich kleiner Flughafen und es ist angenehme 20°C warm. Die Einreise zieht sich etwas, da jeder ein Visum kaufen muss, auch die Kinder (OMR 20 jeweils). Kurz vorher ist eine ATM – mit Visa kein Problem. Die Einreise ist locker – so hab ich das lange nicht mehr erlebt – freundliche Omanis – kein strenger Blick, keine schwachsinnige Adressangabe oder Ähnliches ->„Welcome to Oman“. Wir müssen auf das Mietauto etwas warten, sonst funktioniert alles gut – es gibt einen Nissan X-terra – auch OK. Inzwischen ist es 22.30 aber bis zu unserem Hotel ist es nicht weit. An die locker-schnelle Fahrweise der Omanis gewöhnt man sich schnell.

12.02.
Heute haben wir bis 10.00 ausgeschlafen – die Zeitverschiebung lässt grüßen. Das Zimmer ist schön und man kann in 200 m das Meer rauschen hören. Nach dem Frühstück fahren wir durch die Stadt um einen Überblick zu haben. Es ist unheimlich viel Verkehr, alle fahren zu schnell. Wir suchen einen Markt und landen – natürlich – im LuLu. Dort gibt es erst mal eine Grundausstattung mit Getränken und Chicken Shawarnas (so was wie Chicken Enchiladas). Dann geht’s an den Strand und die Kinder matschen. Wir müssen doch noch mal ins Hotel, die Badesachen holen. Ist schon interessant, wie so manche junge europäische Touris im String baden gehen und die Omani Frauen gar nicht und die Männer in voller Tracht – ein Bisschen Respekt vor der Lebensart sollte man schon mitbringen. Den Kindern schmeckt das Essen sehr gut.
Nachmittags fahren wir nach Mutrah. Es ist gerade ein Kreuzfahrtschiff da, also kein Souq heute. Wir schauen noch den Sultanspalast an und die Kinder baden noch mal am Jizzah Beach – sehr schön. Den Abend genießen wir auf der Dachterasse der Lanavilla mit Essen vom LuLu. Ein schöner Tag, aber ziemlich viel Stadt.



13.02.
Wir wollen endlich aus der Stadt raus. Von Mic borgen wir uns noch 2 Campingstühle und einen Campingkocher (danke). Wir fahren Richtung Flughafen zum Carrefour, um unserer Ausstattung zu vervollständigen (Essen). Das dauert etwas, aber es ist ein riesiger Markt mit allem, was das Herz begehrt. In Barka fahren wir zur Mittagspause noch mal ans Meer bevor wir in Richtung Jebel-Shams abbiegen. Es ist schwer über den Highway auf die andere Seite zu kommen – Brücken gibt’s nicht. Richtung Al-Alyad biegen wir dann aber doch ab. Das Wadi ist nicht so großartig aber es gibt die ersten Kamele. Die Teerstrasse wird zum Feldweg und schlängelt sich durch die Berge. Das erste ist eine Sackgasse, die Open Source Karten sind da nicht so gut. Weiter geht es nur über Al Rustaq. Wir machen Kaffeepause in der Steinwüste – ist fast wie in Afrika – unter einer Arkazie. Wir fahren durch einen Fußgängertunnel auf die andere Seite der 4 spurigen Strasse zum Tanken. Der Liter Super OMR 0.12 !! Überall wird gebaut – die Strasse, Häuser – alles. Als wir in den Wadi Bani Anf einbiegen ist es schon ziemlich spät. Die Strasse ist eine einzige Baustelle. Der Weg ist spektakulär. Es wird immer dunkler und die Campsuche gestaltet sich dann etwas schwieriger – schließlich finden wir doch noch was, machen ein Feuer, grillen Fleisch, Arabic Bread – was will man mehr.



14.02.
Nachts kommen nur wenige Fahrzeuge. Die Sonne kommt früh zwischen den hohen Bergen nicht so durch. Die Gipfel sind in den Wolken. Wir frühstücken mit Toast und fahren das Wadi weiter bis in die Berge nach Hatt (oder Haat). Eine absolut spektakuläre Strecke mit einem single lane Track und ungesicherten Abgründen. Einmal treffen wir auf eine Touri Karawane mit 5 Landcruisern mit Fahrer. In die Al – Hoota Caves können wir nicht, da wir keine Voranmeldung haben und 2,5 h Wartezeit ist uns zu viel. Also fahren wir den Jebel Shams hoch auf über 2.000 m. Bei Guhl sind die Touristenjäger mit Andenken untwerwegs – wir beglücken einen Jungen und machen Mittagspause – sollte man in solchen Gegenden sonst vermeiden. Das ist das gleiche wie oben am Canyon am Anfang der Wanderung – ist noch nicht so schlimm, wie in Afrika aber nervt schon – die Jungens zeigen einem den deutlich markierten weg und wollen einen Rial dafür. Der Canyon ist gigantisch – auch der Weg. Ungesichert schlängelt er sich 100te Meter über dem Abgrund entlang und zieht sich ganz schön hin. Um 4 sind wir bei dem Felsendorf, das ist schon interessant aber wir müssen zurück – kurz nach 6 wird es dunkel. Die Kinder machen sehr gut mit. Am Ende treffen wir 3 Leute die im Berg übernachten wollen. Wir suchen uns ein paar km weiter einen Platz zum Übernachten – es geht ein ziemlicher Wind. Es ist ziemlich kalt auf 2000m. Wir grillen und ich sitze mit Marc noch am Lagerfeuer.












15.02.
Früh ist es immer noch kühl. Erst als die Sonne über den Berg kommt, wird es besser. Wird nehmen die Abkürzung zu den Beehive Gräbern. Auf dem Weg dort hin gibt es nichts Großartiges. Es geht durch ein steiniges Flusstal. Danach ist es nicht weit bis Balah. Für das Fort hat keiner Lust aber nach der Mittagspause schauen wir noch den Jabreen Palast an – das ist ganz interessant. Die Befestigung in Nizwa interessiert uns auch nicht so sehr, eher dann der LuLu, wo die Kinder sich an der Hot Food Theke sattschlemmen. Auf halbem Weg nach Izki schlagen wir uns in die Büsche, gleich neben den Kamelen. Es ist wieder beträchtlich wärmer als in den Bergen und die Kinder bekommen Nudeln – wir Arabisches Brot.




16.02.
Alle haben gut geschlafen und wir stehen früh auf. Die Kinder spielen. Wir fahren nach Ibra, um neues Gas für den Kocher zu bekommen - Fehlanzeige – danach koche ich jetzt mit Holz. Die Landschaft ähnelt der in Namibia doch sehr. Es kommen uns immer mehr Wüstenfahren auf unserem Weg in die Wahiba Sands entgegen. Es war etwas verwirrend den Einstieg zu finden und an der ersten Düne brauchen wir auch drei Anläufe – dann geht es besser. Am ersten Brunnen machen wir Mittagspause und verpflegen eine Araber Familie, die grad vorbeikommt. Dann geht es weiter nach Süden, immer den Spuren entlang. Die hören dann manchmal in einem Dünental auf oder es geht 45° nach oben – irgendwie finden wir die Richtung immer wieder aber manchmal verfahren wir uns auch oder hüpfen zwischen den Dünen herum. Wir sehen einige Berbersiedlungen (leider kann man sich nicht verständigen) und eine kleine Familie Wüstenfüchse. Das Camp wird sehr windig, die Kinder spielen im Sand – Ergebnis: ein Pferd Verlust. Die Eier sind auf der Fahrt kaputtgegangen und zur Krönung fahre ich über den Rest drüber … .Abends gibt es Potje mit Kartoffeln und Gemüse. Nachts lässt der Wind dann nach und im Süden leuchtet das Kreuz des Südens – es ist total still –eine schöne Nacht in der Wüste.











17.02.
Ich stehe um 5.30 auf. Es ist noch dunkel. Ein Feuer verbreitet angenehme Wärme und erhitzt das Kaffeewasser. Über eine Düne kommt eine Herde Ziegen, so einsam ist man dann doch nicht. Wir machen in Ruhe Frühstück und versuchen den Track querfeldein wiederzufinden. Dieser Versuch scheitert an einem Tiefsandfeld … . Also ausgraben und die Kinder nutzen die Pause zum Dünenhüpfen. Nach dem Lesen der Bedienungsanleitung weiss ich jetzt auch wie LowRange eingeschaltet wird … . Wir fahren unsere Spuren zurück und kommen an einem Beduinen vorbei, der uns den Weg zur Hauptspur zeigt – war nur 2 Täler weiter. Je weiter wir ans Meer kommen um so mehr Offroad Fans kommen uns entgegen um in den Dünen zu spielen – nichts ist mehr so einsam, wie gestern. Alle rasen die Dünen hoch und runter- nicht so unser Ding. Von dem Dünenkamm sieht man das Meer. Touris kommen uns in Landcruiserkarawanen entgegen. Am Meer gehen die Kinder baden und wir machen Mittagspause. Dann geht’s die Küstenstrasse weiter nach Süden. Der Tank ist ziemlich leer aber bis Hiji reicht es noch – es sieht alles ziemlich verfallen aus hier. Luft für die Reifen gibt es hier auch nicht, dafür müssen wir noch mal 16 km fahren. Dort biegen wir auch nach Süden ab und dann nach Khaluf. Ein Fischerkaff aber ganz interessant. Am Strand sind wirklich überall die rostigen Landcruiser zu sehen. Touris gibt’s keine. Auf dem Strand schwimmen zwei tote Meeresschildkröten und die Krabben retten sich gerade ins Meer. Der Weg zu den weissen Dünen ist etwas schwer zu finden. Man muss erst den Felsenriegel umfahren. Und dann sind sie da. Es ist schon beeindruckend und unglaublich schön. Leider kommt am Nachmittag das Licht vom Land, was die Farben nicht so herausstechen lässt. Es ist noch ein weitere Camper da aber der ist weit weg und sonst sehen wir niemanden. Die Kinder gehen baden, hüpfen auf den Dünen rum und wir finden auch einen schönen Platz etwas weg vom Meer, da es doch sehr windig ist. Wir waschen dann abends noch Annika die Haare - mit 2 Tassen Wasser, das geht schon.


















18.02.
Früh ist erst noch mach Dünenhüpfen angesagt – wo hat man auch so viel Sand auf einmal zu Hause? Die Sonne kommt jetzt vom Meer – wieder anderes Licht – wieder gibt’s gefühlte 2.000 Fotos. Dann wühlen wir uns den Strand lang nach Süden bis zur Ausfahrt Richtung Hauptstrasse durch. Rundherum ist Steppe und es sieht fast aus wie in Afrika. Einziges Ziel ist heute so weit wie möglich Richtung Salalah zu kommen. Dazu wählen wir die Route an der Küste lang. Bei einem Badestopp zwischendurch bestraft mich wieder die Luftrauslassfaulheit – also wieder schaufeln. Die Kinder freuts, da haben die mehr Zeit zum Baden. Später wird noch mal gebadet und dann geht’s auf die Hochebene in das Landesinnere. Hier zieht’s gewaltig und überall sind Ölpumpen … . Wir versuchen irgendwo Kuchen zu bekommen, aber in den Nestern gibt es immer nur Friseure und Tailors. Da müssen es halt Nutellatoast und Muffins tun. Wir fahren durch viele Ölfelder und durch die Canyonlandschaft. Die Campingplatzsuche ist diesmal kompliziert. Es gibt rein gar keine Bäum oder ähnliches und dementsprechend windet es überall extrem. Kurz vor nach dem Sonnenuntergang finden wir doch noch was. Aber der Wind drückt ganz schön und der hintere Reifen scheint Luft zu verlieren. Es gibt Nudeln und Hühnchen. Den Kindern machts Spass. Die Nacht ist sandig und unruhig.




19.2.
Früh ist es immer noch windig. Der Reifen ist fast platt. Mit dem kleinen Kompressor geht wieder genug Luft drauf, so dass wir bis Marmul kommen. Dort in der Michelin Werkstatt wird der Reifen (Nagel) in einer Stunde von 2 Leuten geflickt (;-)). Dann ist es nicht mehr weit bis Salalah. Oben auf den Dhofar Bergen ist ein Polizeicheckpunkt. Wir hatten gedacht, dass Salalah grüner ist. Extrem steil geht es wieder auf Meereshöhe runter. Auf einmal gibt es viele Autos, Stau … und endlich für die Kinder einen LuLu. Hier wird erst einmal neues Essen beschafft und dann geht’s zum Baden ans Meer. Überall wird gebaut, aber man findet sich schon zurecht. Leider werden überall die alten Häuser abgerissen und es wird neu gebaut. Auch an der Promenade am Meer verfällt alles – sehr schade. Sonst ist es richtig kitschig, Palmen und Bananenhaine, ein schneeweiser Strand. Kokosnüsse, Papaya, Bananen … . Überall sind Fruchtstände. Nachmittags fahren wir nach Osten und finden einen schönen Campingplatz am Meer. Es wird gebadet bis zum Dunkelwerden – ein schöner Platz. Nicht weit davon liegt ein Walskelett am Ufer. Von weitem kann man Delphine im Wasser springen sehen.















20.2.
Heute haben wir noch mal bis Mittag Zeit für Salalah. Früh sehen wir wieder die Delphine 50m vom Strand entfernt. Dann geht’s wieder Baden. Wir fahren in die Stadt (wo auch immer das genau ist) und bummeln ein wenig. Viele Läden gibt es da und auch einige alte Gebäude. Wir finden noch eine Bäckerei und kaufen Kekse und andere Leckerein. Dann müssen wir leider auf die Strasse zurück in den Osten. Wir nehmen den westlichen Umweg über die Berge und dann immer die 31 lang. Beim Quadbit Resthouse biegen wir nach Norden ab und fahren bis zum Militärposten nach Maswad. Dort geht’s dann Richtung Saudi Arabien nicht weiter. Wir haben trotzdem viel Spass mit den Jungens. Wir suche einen Platz zwischen den Dünen und ich versenke das Auto im Sand, trotzdem ist es schön – in der Wüste.











21.2.
Früh in dem kalten Sand geht das Auto endlich raus. Wir machen Frühstück und ich muss zum Glück nicht zur Armee laufen und uns rausziehen lassen – das wäre vielleicht peinlich gewesen. Wir fahren noch ein kleines Stück durch das Leere Viertel – und das ist wirklich leer – nur Steinwüste. Zurück auf der 31 gibt’s dann 300 km Sandsturm und viele LKW. In Nizwa schlendern wir ein bisschen über den Souq, die Mosque kommt morgen früh drann. Die Kinder decken sich mit lokaler Kleidung ein und das bereitet den Omanis sehr viel Spass. Sie reagieren überhaupt sehr positiv auf sein „Kostüm“ und er geht Stolz wie ein Spanier durch die Strassen. Die Campsuche ist dann etwas schwer, da die Gegend stark besiedelt ist aber wir finden ein Plätzchen. Essen gibt’s aus dem LuLu. In der Muscat Backery erstehen wir noch Kuchen und Rolls.













22.2.
Früh um 8 fahren wir wieder in die Stadt zur Besichtigung der Mosque. Das ist nicht so spektakulär. Dann spazieren wir noch über den Souq und kaufen noch etwas Gemüse ein. Die Kinder wollen ans Meer und ich nehme die Route über Ibra und die Hajar Berge- sehr gute Wahl. Wir nehmen die Autobahn nach Ibra und dann die Feldwege Richtung Meer. Der Abzweig hinter einem Krankenhaus in das Flussbett ist etwas schwer zu finden aber dann wird das eine richtige gute Tour – berghoch, bergrunter. Die Strasse windet sich fast 2000m hoch und selbst hier wohnen Menschen. Jeder der kommt, hält an und fragt nach dem Woher und Wohinn. Mit Terrassenfeldern bestreiten die Menschen ihre Subsistenz. Steigungen mit 30° und mehr gehen im Staub nur noch im 4WD. Es ist teilweise schon eine halsbrecherische Strecke, aber sehr schön. Der Höhepunkt ist sicher der Abstieg von 1000m auf 0 innerhalb von einem Kilometer… . Oben auf den Bergen leben immer wieder Menschen mit ihren Ziegen in den kleinen Häusern. Alle winken nett – herrlich. Nördlich von Tawi erreichen wir das Meer – die Küste ist eher felsig aber zum Baden ist es eh schon zu spät. Es gibt auch europäische Touris hier – man merkt das gleich, wenn man nicht mehr gegrüsst wird und der Gegenüber mürrisch schaut. Die Kinder spielen noch etwas am Wasser, ich suche Holz und ein Pulli wird Opfer der Flut. Vom Lagerfeuer aus können wir am Abend ein Auto den Hajar hoch fahren sehen – erst dachten wir, es ist ein Flugzeug …. so weit oben.




23.2.
Für den Donnerstag haben wir keine Pläne, also schauen wir uns den Wadi Tawi an. Ein schöner Wadi, die Kinder gehen baden. Wandern wollen wir nicht. Man merkt die Nähe zur Hauptstadt – es sind schon mehr Touris unterwegs. Dann geht’s zurück nach Muscat. Im Nachhinein hätten wir lieber noch ein Stück nach Süden fahren sollen. So fahren wir zum Jizzah Beach. Die Kinder Baden etwas, dann versuchen wir den Souq in Mutrah – ist nicht so der Gewinn aber es gibt einen Schal für Annett. Ein Taxifahrer will Marc adoptieren und gibt eine Runde Saft aus – was für ein Land. Er empfiehlt das Muscat Festival zu besuchen – hatten wir schon gesehen und schien uns wie ein Rummel – war es dann auch am Freitag, als wir dort waren. Aber wir sind lieber zum LuLu haben noch ein paar Shawarnas geholt und einen Arabic Spiess (Großer Fehler). Dann sind wir zurück zum Jizzah Beach zum Baden und Campen. Wenn man etwas im Tal zurück fährt ist es auch ausreichend ruhig. Das letzte Lagerfeuer am Abend. Um Mitternacht meldet sich bei Annett und mir der Spiess wieder. Ich krieg mich bis zum Abflug davon nicht wieder ein – warscheinlich einfach zu scharf. Annett geht’s dann besser.




24.2.
Heute ist der letzte Tag. Früh ist Packen angesagt. Alles muss wieder irgendwie in die 2 Taschen und 2 Kisten. Irgendwie geht das dann auch. Das restliche Essen lassen wir später bei Mic in der Lanavilla, wo wir auch die Stühle und den Kocher wieder abgeben (danke noch mal). Mic hat leider keine Zeit zum Schwatzen – schade. Wir wissen nicht recht, was wir mit den restlichen Stunden anfangen sollen. Also sind wir etwas in der Stadt rumgefahren, haben uns die Sultan’s Mosque noch einmal angeschaut (von außern) und waren dann doch noch beim Muscat Festival, was sich dann doch als prinzipiell Rummel herausstellte. Dann wurde es dunkel, es kam noch das Restpacken und dann gings zum Flughafen. Das Auto wurde wieder in der Kurve übergeben - alles locker, eingecheckt – fertig. Für den letzten Tag sollte man sich echt noch was vornehmen, sonst ist es zu langweilig. Interessant ist, dass es offensichtlich ein Ausreiseschalter für (omanische) Frauen gibt, die ohne Männer reisen, aber von diesen dort abgegeben werden. Ein schöner, interessanter und entspannter Urlaub – wir kommen bestimmt wieder, da gab es so viel, was wir noch nicht gesehen haben.
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