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11.10.


Am Flughafen in München ist alles easy – Bordpässe hatten wir uns ja schon gedruckt – das Flugzeug ist modern und der Service bei Etihad exzellent. Um 4:20 landen wir in JNB – es graut schon etwas. Immigration geht schnell, da noch niemand da ist.

Genausowenig ist jemand vom Vermieter da, um uns abzuholen. Wir warten eine Stunden und dann rufe ich Mike an – der „guy“ hätte wohl die Zeiten falsch aufgeschrieben. Um 7 kommt dann Carl, um uns abzuholen, mit einem Landrover, der gerade abgegeben wurde – staubig und der erste Gang klingt wie ein Düsentriebwerk… . Er hat einige Probleme den Parkplatz für die Autos zu finden und dann biegen wir zu einer Getriebewerkstatt ein. Da steht das weisse Ungetüm. Schon von weitem fällt mir auf, dass nur ein Dachzelt drauf ist, obwohl zwei geordert wurden. Als nächstes sehe ich Öllachen unter dem Getriebe und Tropfen am vorderen Differential. Die Schlüssel muss Carl erst noch holen und verabschiedet sich für fünf Minuten. Wir schauen in der Zwischenzeit weiter. Die Reifen sind alt und rissig, die Ersatzradaufhängung hinten ist zerbrochen – Carl sagt – man kann das auch mit einem Gurt zusammenbinden … . Die Motorhaube geht nicht auf – man hebt statt dessen die ganze Karosse vorn an – der Bullbar ist per Gurt festgebunden und alle Schrauben sind locker. Inzwischen sind 40 Minuten vergangen und Carl ist noch nicht zurück – aber in 10 Minuten bestimmt. Der Einbau hinten ist zerbrochen, die Kühlbox geht nicht richtig auf, wenn sie eingebaut ist – uns reichts.

In der Zwischenzeit schwatzen wir mit dem schwarzen Angestellten und schauen uns die anderen drei Autos, die noch dastehen an – alle extrem staubig – entweder verlieren sie Öl, die Reifen sind alt, die Dachzelte zerschlissen. Nach einer Stunde kommt Carl zurück – wir versuchen, das Geschoß zu starten – nichts. Carl versuchts – nichts. Wir rufen Mike an und der erklärt die Protzedur – qualmend erweckt der Cruiser zum Leben – Ich fahre die Strasse rauf und runter – 50% Leistung, der Auspuff ist kaputt, die Aufhängung abgebrochen – das Auto können wir nicht nehmen - ich vereinbare mit Mike, dass Carl uns zum Flughafen zurückbringt und wir das Geld zurückbekommen – mal sehen, ob das klappt.

Am Flughafen, gehe ich ins Internet und suche mir ein paar Nummern raus – bei come-along – meldet sich nur der Beantworter, bei Kea geht keiner ran – bei Heather bei Bushtrackers habe ich mehr Glück – Sonntag früh um 9 !! Sie verspricht, sich zu kümmern. Sie ruft mich nach 10 Minuten zurück und sagt, ich könnte morgen entweder von Kea oder von ihr ein Fahrzeug haben – uns fällt ein Stein vom Herzen. Sie organisiert außerdem noch die Unterkunft und den Transport dort hin. Das Balalaika Hotel in Sandton. Das Hotel ist nicht der Bringer aber Ok und preislich einigermaßen erträglich für die Lage. Wir vergammeln den Rest des Tages, gehen in die Mall und ruhen aus –alle sind ziemlich geschlaucht. Die Kinder spielen – leider ist es zu kalt für den Pool. Wir SMS’sen uns hin und her mit Heather. Sie verspricht, es bis zum nächsten Mittag zu versuchen.


12.10.


Das Frühstück ist OK –wir nehmen uns Zeit und gehen dann Bummel in Sandton City Einkaufszentrum – ist schon gewaltig. Um 11:30 eine SMS, dass wir um12:30 das Auto haben können – das verzögert sich zwar noch etwas aber um13:00 steht sie mit dem Mitsubishi vor der Tür und es kann losgehen – das Auto ist sauber und funktioniert –was für ein Unterschied.

Wir fahren Sie wieder nach Hause –und gehen Einkaufen – diesmal für ZAR 1000 alles für die nächsten zwei Wochen – volltanken und dann ab auf die N1 und dann auf die R33 – wir schaffen es bis Vaalwater, dann ist es dunkel –auf dem Caravan Park finden wir ein Plätzchen – es beginnt zu regnen – zum Glück haben die Sonnendächer. Wir hatten vorher in einem Guest House gefragt (R 880) – ohne Kommentar.

13.10.



früh scheint die Sonne – endlich – kaum sind wir aus der Stadt scheppert es und es klingt nach Loch im Auspuff – es hat die Auspuffschelle rausgerissen – wir finden sie wieder und nehmen Sie mit – in Lepahale schweißen uns die Jungens das Ding wieder ( für EUR 5)! – wieder eine Stunde weg – langsam kommen wir in Zeitnot – bis zur Grenze keine weiteren Probleme aber auf der BW Seite steht eine lange Schlange vor der Kasse und es dauert 45 bis wir dran sind! Weiter geht es nach Norden –Kubu Island hatte wir ja schon gestrichen – für heute hatte ich eigentlich Njuca Hills gebucht. Um15:00 Uhr erreichen wir Lelthakane – ich gehe ins DWNP Büro zur Bezahlung - natürlich ist die CC Maschine kaputt – es kommen so selten Leute her, dass der Officer 25 Minuten für das eine Formular braucht. Nach weitern Stunden Fahrt stellen wir fest, dass wir in Khumaga nicht in den Park können und 150 Km Umweg fahren müssen. Um 18:20 bin ich am Nordtor des Parks – man lässt uns ausnahmsweise im Camp übernachten – weil das Campsite ist nicht mehr zu schaffen –was für ein Tag!!! Ich bin fertig!


14.10.



Heute geht es endlich ruhiger. Nach dem Frühstück sind die 38 km bis Khumaga ein Genuss. Bis zum Fluss sehen wir keine Tiere aber dann Elefanten, Kudus, Vögel –der Boteti – wie ein kleines Paradies – die Elefanten baden im Fluß und bewerfen sich mit Schlamm – Im Camp ist erstmal Mittagspause –Ruhe ist angesagt. Nachmittags fahren wir am Zaun lang nach Süden und sehen weitere Elefanten beim Baden uns spielen – dann ist Erholung im Camp angesagt – die Kinder spielen ausgiebig und wir genießen die Ruhe. Abends gibt es ordentliches Steak und Nudeln für die Kinder. Ich schwatze noch mit einigen Deutschen am Nachbarsite – der Landrover von Bushlore ist nur leicht verschoben aber es ist auch schon ihr zweites Fahrzeug – wie das mit den Vermietern mal enden wird – ich bin gespannt. Ein schöner Tag – endlich Ruhe.








15.10.





Nach einem geruhsamen Morgen cruisen wir nach Osten – die Pan ist weit- es gibt keine Tiere – die Njuca Hills liegen schön, aber es gibt viele Fliegen. Wir verlassen den Park illegal – es ist nicht klar, ob es im Norden noch ein Gate gibt – auf der A3 zwischen Nxai und Magadikadi gibt es immer wieder Elefanten – sehr schön. Wir fahren in den Nxai und ich bezahle einen Tag mehr, das wurde in Lelthakane vergessen – die Dame bietet mir an, auch für den Moremi zu bezahlen – soviel Cash haben wir nicht – es gibt also noch Gates, wo man bezahlen kann. Die Strasse bis zur Nxai Pan ist OK – wir sehen einige Strauße, Oryxe und Zebras. Die Pfanne ist sehr trocken und das Grass nur 30 mm hoch – Mittagspause im Camp. Dannach machen wir eine Runde um die Pfanne –außer Springbok und Elefanten sind keine Tiere da. Die Elefanten sind überall im Busch und manchmal trompetet uns einer erschrocken hinterher. Abends wird gegrillt – es wird doch zeitig dunkel – insgesamt ist die Nxai Pan enttäuschend.




16.10.





Früh ist es relativ kalt –wir starten noch mal andersrum um die Pan. Nichts los, nur ein paar Oryx. Wir haben für heute Baines Bobab gebucht – also nehmen wir den Abzweig – weite Lanschaft und die Bäume an den Pfannen sind wirklich beeindruckend. Es ist kurz vor Mittag und ziemlich heiss – wir suchen nach dem Campsite und finden nur Nr.1 – Nr. Ist nicht da aber auch bei 1 ist kein Schattendach – nichts – da auch keine Tiere da sind, enschließen wir uns, nach Maun zu fahren um für den Moremi mehr Zeit zu haben. Am Gate wird mir der Eintritt auf den Moremi umgetragen –s ehr nett – auch erklärt man uns, wo das Site Nr. 2 ist – ich könnte wetten, dass wir da geschaut haben – angeblich von der 1 gerade nach links am Rande der Pan?.

In Maun sind wir schnell – Einkaufen – Volltanken – neben uns ein HZJ78 mit NSW Plates!! Dann fahren wir um Kazikini und verbingen den Nachmittag dort – die haben gerade eine deutsch-holländische Safarigesellschaft zu Gast- das möchte ich nicht machen. Wir kommen zu Elefant Grove – wie letztes Jahr – ein ruhiger Abend.



17.10.



Gut, dass wir schon so weit sind. So können wir ruhig bis third bridge fahren – es gibt Moorantilopen, viele Hippos, Paviane im Camp, Kudus und viel Grün. Das Wasser hält sich in Grenzen- Second Bridge ist kein Problem. Nach der Mittagspause fahren wir noch mal auf die Halbinsel – überall elefanten – Herden – herrlich – der Rückweg gestaltet sich kompliziert – scheint lange keiner mehr gefahren zu sein- ein sehr enger Weg – kurvig mit vielen Umgestützten Bäumen. Dann im Camp will ich Wasser holen. Kaum bin ich weg, greifen die Paviane Frau und Kinder an – die retten sich ins Auto. Es sind drei große Paviane – ich muss die erst mal verjagen. Sonst ist der Platz Nr. 5 sehr schön – einzeln fast am Wasser – nur eben mitten auf dem Pavianweg von rechts nach links. Nachts hört man wieder die Löwen – ich gebe den Zwerg ins Dachzelt – allein fühl ich mich wohler im Ground tent als mit dem kleinen.





18.10.




Heute haben wir nicht viel vor – wieder third bridge, nur anderes Site. Also nehmen wir uns Zeit und fahren alle möglichen tracks, da gibt es Hippos – eins ist grad beim Grasen aber der Safarifutzi jagt es auf, damit die Leute besser sehen können – zum glück hatten wir es schon eine Weile beobachten können. Wir sehen einen Waran, Springböke, Elefanten, Kudus – man erzählt uns von einem Leopard, den finden wir nicht – überall ist Wasser und viele tracks enden da –es ist einfach schön, hier zu sein. Nachmittags im Camp backe ich wieder Brot – gelingt sehr gut, bis Abends sind wir ganz allein und nur noch ein Südafrikaner kommt – soviel zu fully booked. Leider wird es immer sehr zeitig dunkel – gegen 19:00 Uhr uns sehr früh hell - 5:30 Uhr.









19.10.




Heute geht’s bis zum Kwhai. Als erstes gibt’s eine große Büffelherde, mitten auf der Strasse - sehr schön. Dann wieder Hippos, Springbok, Zebras, Elefanten etc – bei Xakanxa verfahren wir uns etwas – die Alternativroute ist unter Wasser – es gibt die übliche Wasserdurchfahrt – aber es dauert eine Weile – ich wate überall herum. Es geht gut. Bald sind wir am North Gate – die Sites sind alle renummeriert – 6 ist ganz draußen. Es gibt keine Belästigung durch Paviane. Wir machen nachmittags noch eine kleine Tour am Kwhai - aber es ist schwer, da viele tracks im Wasser enden – es gibt doch noch einige Tiere zu sehen. Die Kinder spielen abends.





20.10.




Unser letzter Tag im Moremi. Wir hätte eigentlich noch eine Nach im third bridge aber das ist uns zu stressig – also cruisen wir langsam zum South Gate und dann nach Maun. Vorher muss ich mir noch einen Kompressor borgen – hinten rechts ist’s ziemlich platt – und es ist kein Kompressor im Auto. In Maun bereiten wir alles für morgen vor, das wird ein langer Fahrtag –also Volltanken usw. – dann verziehen wir uns ins Audi Camp und die Kinder sind den ganzen Nachmittag am Pool. Wir schnattern noch mit anderen Deutschen und können denen mit unserem BW Reiseführer helfen. Es wird ein geruhsamer Nachmittag.

21.10.

Sehr zeitig (6:30) geht es los, immer Richtung Süden, den ganzen Tag nur unterbrochen von den Vet Gates und einen Einkaufsstopp in Letlhakane – gegen 17:30 sind wir in Martin’s Drift. Die Grenzabfertigung geht schnell und wir finden auch einen Camping. Es reicht für heute. Die Kinder waren ganz tapfer!

22.10.

Der Reifen ist wieder platt – da müssen wir noch was machen. Es geht immer geradeaus und dann auf die N1 nach Westen - in Menlyn Park gehen wir etwas shoppen und lassen das Loch flicken (R40)! Wir stöbern noch ein bisschen im Safari Center und dann geht’s auf die N14 nach Krugersdorp zum Camping ins GR. Das hatten wir schon im Februar - die Kinder spielen am Pool und wir packen alles um. Gut geplant – die Verpflegung geht nahezu auf. Abends kommt ein Gewitter und es regnet die ganze Nacht.

23.10

Die Rückgabe ist unkompliziert – nur der Verkehr hält uns etwas auf – pünktlich um 13:30 hebt der Flieger ab – schöner Urlaub – in München ist es kalt …. .

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